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Eindrucksvolle Einblicke in den Therapiealltag

Neue AMBULANTICUM-Broschüre informiert über Therapien und Behandlungsablauf

Herdecke, 15. Februar 2021.  Was sind die Ziele des AMBULANTICUM? Welche Therapieangebote gibt es? Und wie ist der Behandlungsablauf aufgebaut? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Interessierte nicht mehr allein nur auf der Webseite des Herdecker Therapiezentrums. Ab sofort gibt auch eine neue Broschüre einen Einblick in die Ziele, Leistungen und Erfolgsgeschichten im Ambulanticum – im praktischen PDF-Format sowie als gedrucktes Exemplar.

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„Wir müssen einen Weg aus der Pflege bis in den Tod finden.“

Dr. Bernhard Krahl eröffnete Gesprächsreihe „Start-up 50 plus“ der Körber-Stiftung

Herdecke, 5. Februar 2021.  „Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen eine Diagnose bekommen, die sie dann wie in Stein gemeißelt den Rest ihres Lebens mit sich rumtragen“: Im Rahmen der Gesprächsreihe „Start-up 50 plus“ der Körber-Stiftung machte Zugabe-Preisträger und AMBULANTICUM-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl am Mittwochabend einmal mehr deutlich, was ihn antreibt – und was mit innovativen Therapiemethoden alles möglich ist. Im Livestream tauschte sich der Gründer des Herdecker Therapiezentrums mit Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, über neue Wege im deutschen Pflege- und Gesundheitssystem aus.

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Wir wünschen euch einen schönen Nikolaustag

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Mit Unterstützung des Ambulanticum-Teams arbeitet Maren Küppers daran, wieder frei laufen zu können. Foto: Ambulanticum

3.100 Kilometer rund um Deutschland – mit Rad und Pferd

Für einen guten Zweck: AMBULANTICUM-Patientin plant „Tour der Freiheit“

Herdecke, 16. November 2020.  Einmal ganz Deutschland umrunden. Per Fahrrad und auf dem Pferderücken. Das ist der Traum von Maren Küppers. Im Jahr 2023 soll ihre „Tour der Freiheit“ starten. Bis dahin möchte die 20-Jährige noch ihr größtes Ziel erreichen: wieder frei richtig laufen können. Denn Maren Küppers hat einen inkompletten Querschnitt und ist in ihrem Alltag noch auf den Rollstuhl angewiesen. Zurzeit arbeitet sie im Herdecker AMBULANTICUM daran, wieder auf die Beine zu kommen.

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Gemeinsam auf der Suche nach den Disney-Stars: Ambulanticum-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl und ein junger Patient freuen sich über die farbenreiche Collage mit dem Herdecker Viadukt. Foto: Ambulanticum

Disney-Stars besuchen Herdecker Viadukt

Neues Kunstwerk für kleine und große Kinder im AMBULANTICUM®

Herdecke, 8. Oktober 2020.

Kunst mit „Wow-Effekt“. Bilder, die bereits auf den ersten Blick fesseln und dann mit jedem weiteren Blick Neues offenbaren: Das möchte der Essener Architekt und Künstler Sharyar Azhdari mit seinen Werken erreichen, die aktuell auch im AMBULANTICUM Herdecke zu sehen sind. Eine der farbenreichen Collagen wurde vom Künstler eigens für das Therapiezentrum angefertigt.

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Für einen kurzen Porträtfilm über Ambulanticum-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl war ein Filmteam im Auftrag der Körber-Stiftung im Herdecker Therapiezentrum zu Gast. Foto: Ambulanticum

Körber-Stiftung dreht Porträtfilm im AMBULANTICUM

Zwei Drehtage für Zugabe-Preisträger Dr. Bernhard Krahl

Herdecke, 25. September 2020.

Im Juni nahm Dr. Bernhard Krahl, Geschäftsführer des AMBULANTICUM, den Zugabe-Preis in Hamburg entgegen. In dieser Woche war ein Filmteam im Auftrag der Körber-Stiftung im Therapiezentrum zu Gast – und begleitete den Herdecker Preisträger für einen Porträtfilm mit der Kamera.

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Dr. Ulrich G. Randoll (links) im Gespräch mit AMBULANTICUM-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl. Foto: Ambulanticum

Matrix-Rhythmus-Therapie: Innovatives Verfahren gegen Blockaden

Herdecker AMBULANTICUM® pflegt die deutschlandweit einzige Kooperation mit Therapiebegründer Dr. Ulrich Randoll aus München

Herdecke, 11. September 2020.

Gezielt tastet Dr. Ulrich G. Randoll Rücken und Schulter des Patienten ab und setzt das schlanke, stabförmige Therapiegerät an. Das Matrixmobil gleitet über die verspannten, oft Schmerzen verursachenden Muskeln und lockert das Gewebe mit niederfrequenten Vibrationen im Bereich des körpereigenen Zitterns. „Ich bereite das Gewebe durch Verbesserung der Elastizität vor, damit Bewegungen wieder möglich werden“, erklärt Ulrich Randoll. Seinem Matrix Konzept folgend, beginnen Heilungsprozesse grundsätzlich durch Mikromobilisation auf zellulärer Ebene, um dann im gleitenden Übergang Makrobewegungen erst passiv und dann aktiv (patientenunterstützt) zu ergänzen. Die Matrix-Rhythmus-Therapie, durchgeführt mit dem Matrixmobil, wendet auch das Herdecker Ambulanticum an und ist nach eingehender Prüfung inzwischen fester Bestandteil des modularen Neuro-Intensiv-Konzepts. 

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Quelle: AMBULANTICUM GmbH

Ambulanticum-Webseite in neuem Design

Neuer Internetauftritt führt Klick für Klick durch das Therapieangebot

Herdecke, 31. August 2020.

Ein klares Design, eine übersichtliche Struktur, informative Texte und anschauliche Erfolgsgeschichten: Das macht die neue Webseite des Herdecker AMBULANTICUM® aus. Das ambulante Therapiezentrum aus Herdecke stellt sich nach einem umfassenden Relaunch im neuen Look vor – und führt Interessierte Klick für Klick durch die Einrichtung und das umfassende Leistungsangebot.

Einblick in den Therapiealltag
„Ziel war es, unsere Methode und Therapien verständlich und optisch attraktiv zu vermitteln, einen Überblick über das AMBULANTICUM® und gleichzeitig einen Einblick in den Therapiealltag zu geben“, erklärt Geschäftsführerin Marion Schrimpf. Dafür wurde der bestehende Webauftritt komplett überarbeitet: mit neuer Seitenstruktur, intuitiver Navigation, aktualisierten Inhalten, ergänzenden Rubriken und im Responsive Design.

Zudem wurden eine barrierefreie Aufbereitung der Informationen integriert, ein Pressebereich hinzugefügt sowie eine große Fotogalerie, Videos und Erfahrungsberichte von PatientInnen eingebaut. Auf diese Weise stehen nicht allein praktische Informationen, sondern auch persönliche Erlebnisse und Erfolge im Mittelpunkt des neuen Internetauftritts. „Uns ist es wichtig, einen authentischen Eindruck unserer Arbeit, der Therapieabläufe und -erfolge zu vermitteln“, so Marion Schrimpf. „Und dazu gehört neben intensiven Behandlungen auch ein freundlicher, offener Umgang und eine persönliche Atmosphäre.“

Und auch, wer sich erst einmal grundlegend informieren möchte und Fragen zum Behandlungsablauf oder zur Kostenübernahme sucht, wird schnell fündig. Unter der Rubrik Service werden die wichtigsten Fragen beantwortet, Ansprechpartner sowie Beratungsstellen benannt und hilfreiche Dokumente zum Download bereitgestellt.

Weitere Informationen zum AMBULANTICUM® und der neuen Webseite gibt es unter:
www.ambulanticum.de

Dr. Bernd Krahl, Gründer und Geschäftsführer des AMBULANTICUM® wurde mit dem Zugabe-Preis 2020 der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Foto: Körber-Stiftung, Claudia Höhne

Dr. Bernhard Krahl nimmt Zugabe-Preis entgegen

Online-Verleihung: Körber-Stiftung zeichnet Ambulanticum-Gründer in Hamburg aus

Herdecke, 16. Juni 2020.
Als „erfolgreicher Unternehmer“ und „überzeugender Streiter für eine bessere Gesundheitspolitik“ wurde Dr. Bernhard Krahl am 10. Juni ausgezeichnet: Der Gründer und Geschäftsführer des Ambulanticum erhielt in Hamburg den Zugabe-Preis 2020 der Körber-Stiftung.

„I´m still standing“: Der Song von Elton John klang durch das KörberForum in Hamburg als Dr. Bernhard Krahl seine Urkunde erhielt. Passender hätte der Siegersong nicht gewählt werden können. Schließlich hat sich auch Dr. Bernhard Krahl nach zwei schweren Hirnschlägen im Jahr 2007 zurück ins Leben gekämpft und fünf Jahre später mit dem Ambulanticum ein interdisziplinäres Therapiezentrum für Menschen mit erworbenen, schweren Verletzungen des zentralen Nervensystems gegründet.

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Britta Wend – Siebenmeter trotz Querschnitt

„Wieder laufen zu können, daran habe ich selbst nicht geglaubt.“

Handballerin Britta Wend trainiert nach schwerem Sportunfall im AMBULANTICUM®

Britta Wend geht mit dem Ball Richtung Tor. Schritt für Schritt. Langsam und konzentriert. Aber sie geht. Allein. Ohne Hilfe. Seit einem Sportunfall ist die 23-Jährige querschnittgelähmt und kann nur noch einige Muskeln in den Beinen steuern. Trotzdem: Bei diesem Spiel ihres Handballvereins HTSF Senne möchte die leidenschaftliche Handballerin noch einmal einen regulären Siebenmeter werfen. Sie wirft. Und trifft. Dafür hat sie ein Jahr lang hart im AMBULANTICUM® in Herdecke trainiert.

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AMBULANTICUM®-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl (3.v.r) war gemeinsam mit Marion Schrimpf Gastgeber des 3. Herdecker Unternehmertreffs. Foto: AMBULANTICUM® GmbH

Unternehmertreff Herdecke

„Sie geben ganz vielen Menschen ganz viel Lebensqualität zurück.“

Danke Katja Strauss-Köster für diese Worte beim 3. Unternehmertreff. Das Netzwerktreffen Herdecker Unternehmen fand Mittwochmittag bei uns im Ambulanticum statt. Wir freuen uns über viele neue Kontakte und die Möglichkeit, unsere Einrichtung auch Unternehmensvertretern unserer Stadt vorzustellen. Ganz nebenbei haben wir noch viel über #EmployerBranding erfahren.

Danke an Martin Schmitz von Schmitz Marketing für den informativen Vortrag.

Besuch MdB Dr. Georg Kippels

Dr.GeorgKippels, Mitglied des Deutschen Bundestages, war bei uns zu Besuch.

Nach einem offenen und konstruktiven Austausch mit Vertretern der Techniker Krankenkasse, der Unfallkasse NRW, der Hochschule für Gesundheit, der BG Holz und Metall sowie Reha Assist zu Lösungsansätzen für die Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems verschaffte Dr. Georg Kippels sich direkt vor Ort auch einen Überblick über unsere Therapiemöglichkeiten.

Sein Fazit: Die Therapie im Ambulanticum ist #individuell #innovativ und #interdisziplinär.

 

Auch AMBULANTICUM-Geschäftsführer Dr. Bernhard Krahl (links) probierte die Orthese aus. Foto: AMBULANTICUM GmbH

Motorisierte Orthese macht Greifbewegungen möglich

AMBULANTICUM-Patienten testen Robotikgerät MyoPro

Herdecke, 11. Dezember 2019.

Vorsichtig öffnet die junge Frau ihre Hand, bewegt langsam ihre Finger. Einem nach dem anderen. „War ich das selber?“, fragt sie ungläubig – und weint vor Freude. Aufgrund ihres hohen Querschnitts konnte die 18-Jährige ihre Hände und Finger bisher nicht mehr aus eigener Kraft benutzen. Im AMBULANTICUM bekam sie jetzt die Möglichkeit dazu: Während ihres Therapieaufenthalts in der Herdecker Einrichtung probierte sie mit anderen Patienten die Orthese MyoPro aus.

„MyoPro ist eine motorisierte Arm- und Handorthese, die entwickelt wurde, um die Funktion der oberen Extremitäten wiederherzustellen, die durch neuromuskuläre und neurologische Erkrankungen oder Verletzungen gelähmt oder geschwächt sind“, erklärt John Frijters, Business Development Managers beim Hersteller myomo. Gemeinsam mit Volker Gremm und Vanessa Wagner vom Sanitätshaus Riepe war er Mitte Oktober im AMBULANTICUM zu Gast, um das moderne Robotikgerät vorzustellen.

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Klaus Martin Lehmann Preises 2019 für Dr. Bernd Krahl

Die Verleihung des Klaus Martin Lehmann Preises 2019 durch den geschätzten Kollegen Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Marburg, zählt zu den bewegenden Höhepunkten meines Lebens. Mein alter Lehrer und Mentor Prof. Rudi Slavicek wäre sicher stolz auf mich. Er überantwortete mir 4 Triebfedern zu nachhaltig zufriedener Lebenshaltung: Zuverlässigkeit, emotionale Kompetenz, soziale Expertise und Philanthropie.

Mit Prof. Dr. Lehmann verband mich eine fast 30-jährige Kollegialität. Die Liebe zur Zahnmedizin, Verantwortung für seine Studenten und Hingabe zu seinen Patienten erfüllten sein Leben. Der Klaus Martin Lehmann Preis ist mir Auszeichnung und Auftrag!

Therapiemethoden als Inspiration für neue Trainingsansätze

Co-Trainer der deutschen Para-Dressurreiter besucht das AMBULANTICUM®

Wie helfen Therapieansätze und -geräte des AMBULANTICUM® auch Para Sportlern bei Ihrem Training? Und wie können Erkenntnisse des Therapiezentrums die Arbeit des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR) unterstützen? Zu diesen und weiteren Fragen tauschten sich AMBULANTICUM®-Geschäftsführer Marion Schrimpf und Dr. Bernhard Krahl Ende September mit Rolf Grebe, Co-Trainer der deutschen Para-Dressurreiter, und Elke Lindner, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des DKThR, aus.

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Fortbildung HoDT – Handlungsorientierte Diagnostik und Therapie

Vom 01. – 03. November 2019 fand der 2.Teil der Fortbildung HoDT ( Handlungsorientierte Diagnostik und Therapie) im AMBULANTICUM® Herdecke statt. Erneut ging es darum, einen tieferen Einblick in die Welt der neuropsychologischen Störungen zu bekommen, dabei zu verstehen, warum Betroffene so handeln wie sie handeln und in wieweit diese Störungen den „normalen“ Alltag erschweren.

Neue Therapieansätze und Herangehensweisen wurden vermittelt. Auch die besondere Rolle der Angehörigen im Heilungsprozess und ihre Rolle als „Tor zur Teilhabe“ für den Betroffenen wurde verständlich vermittelt.

Wir hatten in den 6 Tagen eine konstruktive intensive Arbeitsatmosphäre und sind uns sicher, dass viele Inhalte im Alltag Anwendung finden.
Die Fortbildung war geprägt von angeregten Diskussionen. Dabei ließ das AMBULANTICUM® Team ausgeprägtes Verstehen erkennen. Das Team wird die neu gewonnenen Aspekte als weitere Säule in das AMBULANTICUM® Therapiekonzept integrieren. Davon werden Patienten und pflegende Angehörige gewiss profitieren.

Unser Dank gilt Barbara Heise, Sabrina Ober und Kathrin Hano – HoDT – Instruktorinnen – für Ihre spannende, stets kurzweilige Wissensvermittlung. Dank auch an unser großartiges Team für 6 Tage hochkonzentrierte interessierte Teilnahme. 

EN-Agentur begrüßt Gründung und Vorhaben

Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr begrüßt die Gründung und das Vorhaben des AMBULANTICUM® Herdecke.

„Unter dem Gesichtspunkt der Stärkung der Gesundheitswirtschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis, welche eine unserer Aufgaben darstellt, ist die Gründung eines Neurologie- und Schmerztherapiezentrums eine interessante und zu unterstützende Idee. Der Kreis weist eine hohe Verdichtung in der klinischen Versorgung auf und hat insbesondere in der Rehabilitation und integrativen Medizin seine Schwerpunkte.

Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH begrüßt dieses Vorhaben und wird die Initiatoren im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.“

http://www.en-agentur.de/

Wissenschaftliche Begleitung durch Universität

Auch die Universität Witten/Herdecke unterstützt das AMBULANTICUM® Herdecke und bietet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit für wissenschaftliche Forschungsprojekte an.

Prof. Dr. Neugebauer über die Gründung des AMBULANTICUM®:
„Mit der Gründung des Therapiezentrums AMBULANTICUM® gehen Sie neue Wege in der poststationären ambulanten Versorgung von neurologischen und Schmerzpatienten. Sie setzten auf die Verknüpfung traditioneller und neuartiger Therapiemaßnahmen […]. Die Universität Witten/Herdecke, vertreten durch mich als Lehrstuhlinhaber für Chirurgische Forschung, kann Ihnen anbieten, Partner für wissenschaftliche Forschungsprojekte im Rahmen der Versorgungsforschung zu werden.“

Das AMBULANTICUM® freut sich über einen weiteren Partner.

http://www.uni-wh.de/

Fortbildung 03. + 04.03.2018: Funktionelle Neuroanatomie der Motorik und ihre Störungen

Funktionelle Neuroanatomie der Motorik und ihre Störungen

Prof. Dr. Nelson Annunciato
Termin: 03. – 04.03.2018

Dieses Seminar führt Sie durch die Welt der Wahrnehmung, Haltung, Bewegung und beschreibt die dazugehörigen Strukturen und Organisationsprinzipien im gesunden, wie auch gestörten Zusammenspiel. Wir ergründen die Zusammenhänge und das Wechselspiel von Nervensystem und Muskel, von Gehirn und Bewegung und zeigen, wie sich harmonische Bewegung verwirklicht und wie die Muskeln ihre „Feste feiern“.

Weitere Informationen unter:
http://www.nelson-annunciato.com/?page_id=340

45 Jahrestag der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin

Am 02.12.2016 folgte die GL des Ambulanticums der Einladung der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Berlin zum 45 Jahrestag.

Wir bedanken uns nochmals herzlich für den wunderschönen Abend. Nicht nur das Rahmenprogramm der Veranstaltung war inspirierend, sondern auch die vielen offenen Gespräche. Durch die herzliche Gastfreundschaft und das Zusammentreffen vieler befreundeter Nationen, die miteinander feierten, miteinander aßen, geeint durch eine gemeinsame Sprache „der Musik“ wird uns dieser Abend in steter Erinnerung bleiben!

Im Vorfeld des Cybathlon in der Schweiz

Im Vorfeld des Cybathlon in der Schweiz besuchte die GL des Ambulanticum den Neurokongress.

Andrea Ballschuh vom ZDF moderierte das Symposium und Sepastian Dietz, Goldmedaillengewinner der Paralympics 2016 in Rio als Gast erzählte seine Geschichte, wie er es geschafft hat, sich nach einem Querschnitt wieder in ein normales Leben zurück zu kämpfen! Hochachtung und Respekt vor diesem Mann, der sich niemals aufgegeben hat!

Weitere Informationen zum Cybathlon: http://www.cybathlon.ethz.ch
Quelle: SRF 1, Schweizer Radio und Fernsehen

Besuch aus Südkorea: KONYANG Universität

Unser Ambulanticum® hat die Aufmerksamkeit der KONYANG Universität in Südkorea erweckt!

Herr Professor LEE vom Fachgebiet Physio studiert hier vor Ort mit neun seiner Studenten das Konzept der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Therapie von Patienten mit einer Erkrankung des zentralen Nerven Systems. Herzlichen Dank für Ihren Besuch!

Schulung am LOKOMAT Pro

Unter den kritischen Blicken von Alex (HOCOMA) wurden Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten am LOKOMAT Pro
geschult. Hochkonzentriert wurde das theoretisch erlernte am Patienten in die Praxis umgesetzt.

Ambulanticum profitiert von Fördermitteln des Bundes

Der Bund unterstützt aktuell Bildungs- und Forschungs-Vorhaben im nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreis (Wahlkreis 139) mit fast acht Millionen Euro. Dies teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ralf Brauksiepe, mit.

Zu den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Vorhaben gehört unter anderem ein Biotech-Unternehmen aus Witten und das Ambulanticum in Herdecke. Das Therapiezentrum am Nacken erhält nach der erfolgreichen Bewerbung 67 000 Euro für das Vorhaben, die individuelle rhythmische Bewegungsanbahnung zu fördern. Die Gelder stehen bis Juni 2018 zur Verfügung. Beide Betriebe hatte der Hattinger Staatssekretär in den vergangenen Jahren besucht und sich vor Ort von deren Innovationskraft überzeugen können.

23 Projekte werden gefördert
Insgesamt werden nun 23 Vorhaben im nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreis mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterstützt. „Jedes einzelne dieser Förderprojekte ist ein Nachweis für die Innovationskraft unserer Region und der Menschen, die hier leben und arbeiten“, so Brauksiepe. Die Bundesregierung nehme demnach Investitionen in Bildung und Forschung sehr ernst. Der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde seit 2005 auf heute 17,6 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, erklärt Brauksiepe.

Symposium Mensch und Roboter

Auf dem Symposium „Mensch und Roboter – Chance oder Konflikt im medizinischen Umfeld?“ hatte die GL des Ambulanticum Gelegenheit sich mit unserem Gesundheitsminister Herrmann Gröhe, Prof. Dr. med.Thomas Schildhauer (Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum), Prof. Yashiyuki Sankai (Vorstandsvorsitzender der Cyberdyne) und diversenen weiteren Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft auszutauschen.

Dabei hatte Dr. Krahl die Chance einen Prototypen der Firma Cyberdyne für die obere Extremität zu testen.

Bertelsmann BKK und Ambulanticum schließen Rahmenvereinbarung

Die Bertelsmann BKK ist die dritte Krankenkasse, die mit dem AMBULANTICUM© eine Rahmenvereinbarung zur Kostenübernahme von Versorgungskonzepten für Menschen mit stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit im Rahmen einer Erkrankung des ZNS geschlossen hat.

Das AMBULANTICUM© und die Bertelsmann BKK wollen bei der Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit motorischen Entwicklungsstörungen oder stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit neue Wege gehen. Für das intensive ambulante interdisziplinäre Therapiekonzept werden bewährte Behandlungsverfahren aus der Physio-, Ergo- und Sporttherapie mit modernsten robotik- und gerätegestützten Therapien so zusammengeführt, dass ein zurzeit in Deutschland einmaliges intensives ambulantesBehandlungskonzept entsteht.

Im AMBULANTICUM© findet eine an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen
der Patienten adaptierte Indikationsstellung bezüglich der Behandlung statt. Ziel ist es,
durch individuelle, gezielte Behandlungen und innovative Therapiemaßnahmen eine
nachhaltige Verbesserung der Funktionen zu erreichen und diese für den Alltag der
Patienten nutzbar zu machen. Dabei wird angestrebt, die Mobilität des Patienten zu
verbessern und zu stabilisieren. Der Patient soll in die Lage versetzt werden, ein
größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zu erreichen.

Die vereinbarten Therapieprogramme berücksichtigen sowohl medizinische Aspekte
(z.B. die Verminderung von immobilitätsbedingten Komplikationen) als auch
psychologische Effekte (z.B. Angst und Depressivität).

Weitere Informationen

Fortbildung „Matrix-Rhythmus-Therapie“ am 26.03.2017

Mit Dr. Ulrich G. Randoll
Termin: 26.03.2017
Beginn: 09:00 Uhr
Ende: 18:00 Uhr
Kursgebühren: 280 Euro (steuerfrei gemäß §4 Nr. 22a UStG)

Veranstalter: Dr. Randoll Institut

Welche Bedeutung hat die extrazelluläre Matrix? Wie können wir uns die biologischen Rhythmen therapeutisch zur Nutze machen? Wie optimiere ich als Therapeut aus dem Gleichgewicht geratene zelluläre Prozesse im Körper?

CYBATHLON – Parcours mit robotischen Exoskeletten

Der Cybathlon ist ein Wettkampf für Menschen mit Behinderungen, die neueste technische Assistenzsysteme anwenden.

Beim Hindernisparcours für Exoskelette müssen die Piloten typische Alltagsaufgaben wie Treppensteigen oder das Setzen auf einen Stuhl bewältigen. Dazu muss der querschnittgelähmte Pilot das Exoskelett so steuern, dass es die Bewegung richtig ausführt.

Sehen Sie hier den beeindruckenden Weetkampf auf dem Parcours mit robotischen Exoskeletten.

Weitere Informationen zum Cybathlon: http://www.cybathlon.ethz.ch
Quelle: SRF 1, Schweizer Radio und Fernsehen

AMBULANTICUM-Team nun fit mit Messer und Grillbesteck

Nicht nur was neurologische Behandlungsansätze und –konzepte angeht ist unser interdisziplinäres Therapeutenteam breit aufgestellt. Durch das am letzten Samstag stattgefundene Teamevent sind alle nun auch für zukünftige Sommergrillabende bestens gerüstet.

Warum? Als Dankeschön für die bisher im AMBULANTICUM geleistete erfolgreiche Arbeit hat unsere GL alle Mitarbeiter aus Verwaltung und Therapie zu einem Grillkurs im Roadstop eingeladen. Dabei war jeder gefordert seine handwerklichen Fähigkeiten an den Messern und am Grillbesteck unter Beweis zu stellen. Mit Kohle- und Gasgrill, sowie an einem „Smoker“ wurden gemeinsam u.A. Hackfleisch-Garnelen-Lollies mit Erdnuss-Sauce, Dosenhähnchen aus dem Rauch, Entrecote vom Rind auf Espresso-Sauce und gegrillte Ananas mit Zabaione zubereitet.

Dabei gab es Tipps und Tricks von einem Grillfachmann des Road-Stop, welcher unserem gesamten Team großes Grill-Talent bescheinigte. Nach insgesamt mehr als 5 Stunden waren alle Speisen und Getränke zubereitet und verspeist, viele neue Grill-Kenntnisse gewonnen und trotzdem blieb noch genug Zeit sich privat miteinander auszutauschen.
Das schöne Ambiente, die gute Stimmung aller Beteiligten und der wirklich äußerst kompetente und geduldige Grill-Coach trugen zu dem wirklich rundum schönen Nachmittag bei.

Im Anschluss ließ das Team den Tag noch beim 3D-Minigolf und mit ein paar Getränken in der Dortmunder Innenstadt ganz entspannt ausklingen.

Für Tipps und Fragen rund um den Grill können unsere Therapeuten nun also auch beraten. Vielleicht können wir ja bei unserem nächsten Grillfest im AMBULANTICUM unsere erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse auch für unsere Patienten unter Beweis stellen!?

Besuch der Mediziner-Gruppe des HSK Münster

Besuch der Mediziner-Gruppe des HSK Münster beim Ambulanticum Herdecke am 23.08.2016

Auch in diesem Jahr hatten unsere ausländischen Medizinstudenten und ausgebildeten Ärzte des Hochschulsommerkurses der Westfälischen Wilhelms Universität Münster in Kooperation mit dem WiPDaF e.V. die Möglichkeit das Ambulanticum in Herdecke zu besuchen.

In einem insgesamt dreieinhalb-wöchigen Kurs lernen die DAAD Stipendiaten die medizinische Fachsprache auf Deutsch, Anamnesegespräche zu führen, Dokumentationen anzufertigen, Fachvorträge zu erstellen und sich mit kultursensibler Medizin auseinanderzusetzen. Für mich als Koordinatorin und Lehrende in diesem medizinischen Fachsprachkurs ist es sehr wichtig, den Teilnehmern, insbesondere in der Kommunikation mit den Patienten, eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen nahezubringen. Das Ambulanticum unter der Leitung von Dr. Bernd Krahl und seiner Frau Marion Schrimpf zeigt in hervorragender Weise genau diese Betrachtungsweise: der Mensch muss in der Medizin in seiner Ganzheit gesehen werden. Unsere Stipendiaten konnten bei unserem Besuch sehen, dass Patienten, die als austherapiert galten, durch neue gezielte Therapien Fortschritte machen und wieder ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Unsere Teilnehmer waren nach unserem Besuch in Herdecke tief beeindruckt. Einige dieser Eindrücke von unseren aus insgesamt 13 verschiedenen Nationalitäten bestehenden Mediziner-Gruppe möchte ich hier wiedergeben:

Studentin aus Lettland:
„Für mich als Medizin Studentin war unser Besuch im Ambulanticum eine außergewöhnliche und bereichernde Erfahrung! Bei dem spannendem Vortrag wurde für mich die besondere Zusammenarbeit zwischen Patienten, Angehörigen und den Therapeuten sehr deutlich. Ich konnte in den Augen der Patienten den Ausdruck von Vertrauen und Glauben sehen. Sehr beeindruckend sind die robotikunterstützenden Geräte mit Biofeedback in den Therapien. Die Möglichkeit ein solches Gerät selbst auszuprobieren und den Gedanken an die Fortschritte der Patienten werde ich niemals vergessen! Das gilt auch für den Satz: Wer gehen lernen will, muss gehen!“

Ärztin aus Rumänien:
„ Es gibt viele Dinge, die diese Institution außergewöhnlich machen: das tolle Team, die modernen Geräte, die Vielzahl der erfolgreich behandelten Fälle. Aber am meisten haben mich die Gründer des Ambulanticum beeindruckt, ein lebendiges Beispiel, dass alles möglich ist. Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, diese Institution kennenzulernen.“

Ärztin aus Kuba :
„ Der Besuch im Ambulanticum Herdecke war für mich eine sehr gute Erfahrung. Ich hatte die Möglichkeit ein Therapiezentrum mit neuester Technologie kennenzulernen. Ich war sehr beeindruckt, nicht nur hinsichtlich der robotikunterstützenden Therapiemethoden, sondern besonders über die Professionalität und die Leidenschaft des Teams für das Ziel einer erneuten Selbstständigkeit und damit wieder guten Lebensqualität der Patienten. Das Ambulanticum ist auch ein Platz, wo sich die Patienten wohl fühlen können, weil es eine familiäre Atmosphäre ausstrahlt. Sehr gut finde ich auch, dass die Angehörigen mit in die Therapien einbezogen werden. In Kuba gibt es auch Rehabilitationszentren mit multidiziplinären Teams für neurologische Erkrankungen bzw. verschiedener Verletzungen des Nervenssystems , aber es gibt keine Therapiemöglichkeiten wie im Ambulanticum. Das habe ich noch nie gesehen!“

Student aus Aserbaidschan:
„Die allerneuste Technologie, sehr freundliches Personal und selbst die Lage des Ambulanticums haben mich tief beeindruckt und werden in meinem Gedächtnis bleiben!“

Studentin aus Russland:
„In Russland gibt es sehr wenige Neurologen, wenige Therapiemöglichkeiten für erkrankte Menschen und wenn, dann gibt es fast keine Heilungschancen für Patienten. Für einen Arzt oder Ärztin ist es sehr schwer zu akzeptieren, dass man seinen Patienten nicht helfen kann. Im Ambulanticum habe ich die Freude in den Augen der Patienten gesehen!“

Arzt aus Rumänien:
„Der Einblick in die Arbeit des Ambulanticums in Herdecke war für mich eine riesige neue Erfahrung. Ich konnte die neueste Technik in der Therapie sehen und auch selbst ausprobieren. Ich habe dort ein super Team getroffen und mir wurde bei unserem Besuch in Herdecke erst richtig bewusst, was Motivation und Willenskraft für Patienten bedeutet!“

Studentin aus Griechenland:
„ Ich denke, dass das Ambulanticum eine sehr wichtige Institution ist, in der wir sehen konnten, was gezielte Therapie bei den Patienten bewirken kann. Die Patienten bekommen wieder ein Teil ihrer Selbstständigkeit zurück und das stärkt das Selbstbewusstsein. In Griechenland gibt es nur sehr wenige Rehabilitationseinrichtungen und meist nur für Leute, die die Therapie bezahlen können. Ich gratuliere der Leitung und dem Team des Ambulanticums für ihre tolle Arbeit.“

Krankenschwester aus Polen:
„ Ich bin Krankenschwester von Beruf. In meinem Heimatland gibt es keine Einrichtung wie das Ambulanticum. Das Nutzen dieser modernen Technik und die Arbeit des professionellen Teams gibt den Patienten Hoffnung und ein Finden von erneutem Lebenssinn. Diese Hoffnung und die zunächst kleinen Schritte können Wunder vollbringen.“

Studentin aus Kirgistan:
„Für mich war der Besuch unglaublich interessant. Man hat uns so herzlich empfangen, alles gezeigt und alle unsere Fragen beantwortet. Was mir insbesondere gefallen hat ist, dass das Ambulanticum den Patienten mit schwierigen neurologischen Erkrankungen Hoffnung gibt, wieder ein Stück Lebensqualität zu finden. In meiner Heimat gibt es leider keine solchen modernen Technologien, aber dieses Beispiel hier in Deutschland, gibt mir einen großen Anreiz davon in meiner Heimat zu erzählen und vielleicht später einzuführen.“

Student aus dem Libanon:
„Der Besuch war super! Wir haben alle diese Technik gesehen und auch ausprobieren können. Das alles und das tolle Team sind sehr wichtig für die Patienten. Das Team im Ambulanticum bietet den erkrankten Menschen wieder ein besseres Leben. In meinem Land gibt es keine solche Institution. Physiotherapie ist nur privat!“

Studentin aus Spanien
„Die Geräte dort waren für mich wie von einer „anderen Welt“. Das Ambulanticum bedeutet aber nicht nur moderne Technik, sondern ganz viel Humanität. Meiner Meinung nach sollte das Ambulanticum noch mehr Patienten haben. Es ist der Schlüssel für zukünftige neurologische Erkrankungsbehandlungen. Erkrankungen dieser Art sind weltweit und alle Patienten in allen Ländern sollten die Möglichkeit bekommen, diese Therapien zu machen.“

Kinderärztin aus England:
„Unser Besuch im Ambulanticum hat mir sehr gut gefallen. Allein die Gestaltung der Räume mit Farben und Kunst strahlt eine positive Umgebung für die Patienten aus. Patienten mit sehr schweren Diagnosen sollten nicht in einer kalten Klinikumgebung sein, sondern es sollte so sein wie im Ambulanticum. Ich habe dort sehr gute Leistungen für viele schwer erkrankte Menschen, insbesondere für Kinder und jüngere Erwachsene gesehen und ich würde gern in Zukunft meine Patienten dorthin schicken.
Vielen Dank für die Möglichkeit Sie zu besuchen.“

Studentin der Zahnmedizin aus Polen:
„Ich bin eine Studentin der Zahnmedizin aus Polen. In unserer Arbeit spielen die Hände eine sehr wichtige Rolle und viele Zahnärzte erkranken am Karpaltunnelsyndrom. Ich freue mich, dass ich dieses Zentrum kennengelernt habe und meinen Kollegen eine effektive Rehabilitation empfehlen kann. Solche Orte wie das Ambulanticum sind wichtige Orte, weil sie den Menschen wieder Hoffnung auf ein besseres Leben geben können. In Polen gibt es nur ganz wenige, aber nicht auf diesem hohen Niveau.“

Wir suchen Verstärkung: Physiotherapeuten m/w

Zur Verstärkung unserer physiotherapeutischen Abteilung suchen wir ab sofort Physiotherapeuten m/w, die mit uns in der ambulanten neurologischen Nachsorge neue innovative Wege gehen.

Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt primär in der Betreuung von neurologischen Patienten bei der Durchführung von vielseitigen Therapiemaßnahmen. Darüber hinaus werden Sie auch in die Therapieplanung, -konzeption und -dokumentation mit eingebunden.

>> Weitere Informationen finden Sie hier <<

Nach großem Erfolg: Kursreihe „Gehen verstehen“ wieder im AMBULANTICUM

Nach dem großen Erfolg der Gehen Verstehen® – Fortbildung im AMBULANTICUM® Herdecke im Juni diesen Jahres hat sich das eingespielte Team aus

  • Kirsten Götz Neumann (Präsidentin der O.G.I.G. / Buchautorin und Begründerin des Programmes Gehen verstehen®),
  • dem AMBULANTICUM® in Herdecke und
  • der Gesundheitsakademie SMMP

entschlossen erneut diesen außergewöhnlichen Grund- und Aufbaukurs anzubieten.

 

All diejenigen, die beim letzten Mal leider keinen Platz bekommen haben, sollen vom 5. – 8. Mai 2016 die Chance haben an dieser rasanten, temporeichen Fortbildung teilzunehmen. Sie erhalten damit die Möglichkeit, die Buchautorin live als Instruktorin zu erleben und werden so auf die Praxis der Zukunft vorbereitet:

„Gehen verstehen“ ist wie Spurensuche bei einem Tatort! Wir sind seit der Fortbildung hochmotiviert und fest entschlossen nach diesem zukunftsweisenden Konzept weiter zu machen!“(Therapeutenteam des AMBULANTICUM®)

Darüber hinaus zeigt Ihnen Kirsten Götz – Neumann exklusiv im AMBULANTICUM® Herdecke, die 10 wichtigsten Kniffe um mit und ohne Robotertechnik ein individuelles und gezieltes Training für den auch schon bereits gehfähigen Patienten zu generieren.

Alle Maßnahmen werden live am Patienten demonstriert! Das AMBULANTICUM® Herdecke freut sich zusammen mit der Gesundheitsakademie SMMP erneut Kirsten Götz – Neumann aus Los Angeles gewonnen zu haben, weil exzellente Gangtherapie vor allem ein exzellentes Gangrehabilitationsteam benötigt. Das AMBULANTICUM® macht sich auf den Weg zum Gehen Verstehen® Siegel und lebt damit vor, was nicht morgen – sondern jetzt stattfinden sollte!

WICHTIG: Für diese Fortbildung werden 32 Fortbildungspunkte anerkannt!

AB SOFORT KÖNNEN SIE SICH UNTER: www.gehen-verstehen.de FÜR DIESE FORTBILDUNG ANMELDEN! Anbieter ist die Gesundheitsakademie SMMP / Kursnummer: 2016 7 05 05

Das Buch „Gehen verstehen“ von Kirsten Götz – Neumann ist sicher ein Begriff.

Weitere Kursdetails, sowie die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie unter
www.gehen-verstehen.de.

Inhouse-Fortbildung mit Sabine und Hans Lamprecht zum Thema MTT

Vom 21.-22.11.2015 hatte das Team im AMBULANTICUM® das große Glück Sabine und Hans Lamprecht für eine Inhouse-Fortbildung zum Thema „Medizinische Trainingstherapie (MTT) in der Neurologie“ im AMBULANTICUM® begrüßen zu dürfen. Sabine und Hans Lamprecht arbeiten seit mehr als 30 Jahren als Physiotherapeuten in der neurologischen Therapie und geben seit 2009 bundesweit Fortbildungen in diesem Bereich.

Schwerpunkt dieser Fortbildung war es vor allem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen theoretisch, aber vor allem praktisch am Patienten im AMBULANTICUM® umzusetzen. Eine Kernaussage der Fortbildung bestand darin, dass es von zentraler Bedeutung ist, individuelle Wege mit jedem einzelnen Patienten zu finden, um zielorientiert, spezifisch und vor allem mit einer hohen Intensität zu arbeiten. Trotz Therapie müssen zudem immer Verhaltensänderungen und ein eigenständiges Training zu Hause erfolgen, um einen nachhaltigen Erfolg zu sichern.

Wir danken auch nochmal unseren tapferen „Versuchspatienten“, die sicherlich auch auf dem Weg der Gesundung vom gemeinsamen Erarbeiten der Therapieansätze profitieren konnten und weiterhin werden.

Besprochen wurden auch die Ursachenanalyse für vorliegende Defizite, motorische Grundeigenschaften, Testverfahren,  Trainingsmethoden, Trainingsinhalte, Trainingssteuerung und Leistungsgrenzen und das natürlich immer bezogen auf das neurologische Krankheitsbild des Patienten bzw. auf den Patienten selbst, der im Vordergrund steht.

Dabei gab es immer wieder erfrischende Diskussionen und viele Fragen der Therapeuten, da das Team Lamprecht mit veralteten Ansichtsweisen in der neurologischen Therapie aufräumt. Gründe hierfür wurden von Frau Lamprecht sehr verständlich und kompetent dargelegt. Vor allem die Sensibilisierung für die Ursachenforschung und somit nicht auf die Symptombehandlung, sowie die Darlegung die Patienten an ihre Leistungsgrenze heranzuführen, um optimale Fortschritte zu ermöglichen, bestätigte und stützte das Vorgehen des Therapieansatzes im AMBULANTICUM®. Die Therapeuten waren sich einig, dass diese Fortbildung nochmals neue Erkenntnisse für die Umsetzung der Medizinischen Trainingstherapie und aller anderen Therapieformen im AMBULANTICUM® gebracht hat.

Das Team im AMBULANTICUM® bedankt sich für diese erkenntnisreichen und sehr interessanten 2 gemeinsamen Tage bei Sabine und Hans Lamprecht.

 

MTT-Inhouse-Workshop

Intensivtherapie im Ambulanticum als Vorbild für die Golfstaaten

Besucher der MEDICA in Düsseldorf aus den Golfstaaten ließen es sich nicht nehmen das AMBULANTICUM® im beschaulichen Herdecke zu besuchen. Mit dabei: Vertreter der Gesundheitsministerien Saudi Arabiens und Kuwait sowie Experten führender Kliniken aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Grund des Besuchs war der Einsatz neuer Technologien wie dem Lokomat, Armeo Spring und Erigo zur optimalen Rehabilitation von Patienten. Dies konnte dadurch live und vor Ort im Therapiealltag erlebt werden.

In den Golfstaaten ist der Einsatz robotischer Assistenzgeräte in der neurologischen Rehabiliation noch wenig verbreitet. Wenn Patienten nicht zur Therapie ins europäische Ausland geflogen werden können, begeben sich diese meist in die heimische Pflege und werden nicht weiter therapiert.

Dies könnte sich nun bald ändern, denn die Experten waren tief beeindruckt von der Therapie der Zukunft, wie sie im Ambulanticum gelebt wird. Dabei zählte nicht nur mit wieviel Liebe zum Detail das AMBULANTICUM® aus Patientensicht aufgebaut worden ist, sondern auch wie individuell jede Therapie auf die einzelnen Patientenbedürfnisse angepasst ist. Stärken werden ausgebaut, Schwächen durch intensives Training relativiert.

Am eindruckvollsten dabei waren jedoch auch für die Experten die Ergebnisse, die selbst bei „hoffnungslosen“ Patienten zu einer deutlich gesteigerten Lebensqualität führten. Durch das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Maschine ist es dem AMBULANTICUM® in kürzester Zeit gelungen, das Potential eines jeden Patienten durch perfekte Therapieprogramme optimal auszubauen.

So bleibt zu hoffen, dass das Erfolgskonzept des AMBULANTICUM® zukünftig auch die moderne Neurorehabiliation in den Golfstaaten beeinflusst.

Samuel Koch lässt sich in Herdecke aufpäppeln

Zwischen zwei Therapieeinheiten im Herdecker AMBULANTICUM® nahm sich der bei einer „Wetten, dass..?“-Show verunglückte Schauspieler Zeit für ein Gespräch.

Nur ein paar Worte hatte Dr. Bernd Krahl mit seinem prominenten Patienten Samuel Koch gewechselt, bevor die Lokalredaktion Gelegenheit zum Gespräch bekam. Doch die wenigen Worte hatten ausgereicht, um den Geschäftsführer des AMBULANTICUM® erkennen zu lassen, dass der in einer „Wetten, dass..?“-Show vor fünf Jahren schwer verunglückte Samuel Koch nicht nur ein „sehr smarter, informierter junger Mann“ ist, sondern dass er auch „die nötige Disziplin und Ernsthaftigkeit mitbringt und nicht mit dem Anspruchsdenken gekommen ist: Hier ist mein Versicherungskärtchen, mach mich gesund!“ Denn, so Krahls Überzeugung, „vor den Erfolg setzte Gott den Schweiß“.

Getragen ist die Reha-Einrichtung im übrigen von Bernd Krahls ganz persönlichem Credo: „Es ist nie zu spät. Den Begriff ‘austherapiert’ darf es nicht geben.“ Damit und mit seiner interdisziplinären Arbeit hat er ganz offenbar bei Samuel Koch offene Türen eingerannt. Über Mundpropaganda, so der 27-Jährige, habe er von der Einrichtung in Herdecke erfahren, in der er nun vier Wochen lang trainiert und an unterschiedlichen Therapien teilnimmt. „Die sind extrem jung und frisch aufgestellt, haben junge und motivierte Leute“, so Samuel Koch. Außerdem sei er experimentierfreudig was die vielen Angebote angehe – etwa das robotergesteuerte Arbeiten. Ein weiterer Vorteil des AMBULANTICUM® sei es, dass alles unter einem Dach sei – von der Ergo- über die Logo- und die Physiotherapie bis hin zu der robotikassistierten Biofeeback-Therapie.

Zwischen zwei Trainingseinheiten hat sich der querschnittgelähmte Schauspieler Zeit für ein Gespräch mit der Lokalredaktion genommen. Dass eine Boulevardzeitung mit Fotos jüngst über seinen Heiratsantrag an seine Freundin Sarah Elena Timpe berichtet, kommentiert er kopfschüttelnd: „Ich bin wohl immer noch nicht so professionell und zu naiv.“ Er hätte sich denken können, dass irgendjemand mit dem Handy ein Foto mache und verkaufe. Aufregen aber mag er sich darüber nicht.

 

Aufbautraining im AMBULANTICUM® eine Auszeit für den Kopf
Nach Herdecke gekommen ist der 27-Jährige, um sich ein wenig aufzupäppeln und zudem an seinem Körper zu arbeiten. Restfunktionen suchen, auf- und ausbauen nennt er das. Denn das letzte Jahr war anstrengend. Hunderte von Terminen hat er absolviert, bei Konzertlesungen und im Theater. Und in diesem Jahr sieht sein Kalender nicht viel anders aus. Herdecke und die Trainingseinheiten im AMBULANTICUM® sind also so etwas wie eine kleine Auszeit für den Kopf, aber eine Herausforderung für den Körper. Denn immerhin trainiert Samuel Koch sieben Stunden am Tag im AMBULANTICUM®, fünf Tage die Woche. „Und in Kirchende, wo ich wohne, habe ich auch Trainingsgeräte stehen. Die nutze ich zum Ausspannen und Einschlafen“, sagt er.

Ob er auch schon etwas von Herdecke und der schönen Altstadt gesehen habe? „Ja natürlich“, so Koch. Er gehe ständig irgendwo essen, teilweise lasse er das sich das Essen aber auch liefern. Und wie reagieren die Leute auf ihn? „Die sprechen mich schon an, aber nicht unangenehm.“ In Dortmund und Hagen sei er auch schon gewesen.

In diesem Moment kommt sein Bruder Jonathan mit dem Auto um die Ecke gefahren und gesellt sich kurz zu uns. Persönliche Fragen, so war es vor unserem Gespräch vereinbart, sollten möglichst außen vor bleiben. Aber die Bitte, einen Satz zu seinem jüngeren Bruder zu sagen, schlägt Samuel Koch nicht ab: „Ich bin froh, dass er hier ist und auch für seine Ausbildung dazu lernt.“ Jonathan Koch wird Physiotherapeut.

Weg vom Persönlichen, hin zum Beruflichen: Ab Ende Oktober tourt Samuel Koch wieder mit Samuel Harfst durch die deutschen Lande. Bei den Konzertlesungen stellt er sein neues Buch „Rolle vorwärts“ vor. Ob er sich vorstellen kann, auch mal für eine Konzertlesung nach Herdecke zu kommen? „Na klar“, sagt Samuel Koch, „nehmen Sie einfach Kontakt über mein Büro auf.“

Elisabeth Semme

Quelle: WAZ.de
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/samuel-koch-laesst-sich-in-herdecke-aufpaeppeln-id10982557.html#plx387683434

Besuch aus Süd-Korea

Eine Woche lang begleiteten uns vier Physiotherapie-Studenten zusammen mit Herrn Prof. Dr. Byoung Kwon Lee von der Konyang University aus Süd-Korea, auf Ihrer Tour durch Europa, bei der Arbeit im AMBULANTICUM®. Die Verständigung fiel aufgrund fehlender Sprachkenntnisse manchmal etwas schwer, aber wenn auch die Englischkenntnisse nicht mehr halfen, nutzten wir einfach Hände und Füße. Das funktionierte immer.

Unsere Gäste zeigten sich sehr interessiert an unserer Arbeit. Besondere Aufmerksamkeit erregten dabei unsere robotik-assistierten Systeme, wie der Lokomat®Pro mit FreeD Modul, Amadeo®, Armeo®Spring, Erigo® und unser Space-Curl. Dieses wurde mit lauten Geschrei und freudigem Jauchzen einem intensiven Praxistest unterzogen. Die Knie waren im Anschluss ein wenig wackelig. Aber die Erfahrung, dass die Therapie in unserem Haus nicht nur harte Arbeit für die Patienten bedeutet, sondern auch eine gehörige Portion Spaß beinhaltet, tat dies keinen Abbruch.

Ihre universitäre Ausbildung hatte ihnen bisher nur sehr wenig direkten Kontakt mit Patienten beschert. Umso wissbegieriger schrieben die vier koreanischen Studenten alles mit und löcherten uns mit ihren Fragen, die wir ihnen gerne beantworteten. Am Ende ihres Aufenthalts begleitete Herr Alex Kamps von der Firma Hocoma unsere fünf Gäste und bot ihnen die Möglichkeit noch einmal den Lokomaten® Pro mit FreeD Modul und den Armeo®Spring im AMBULANTICUM® intensiv auszuprobieren.

Viel zu schnell waren die fünf Tage vorbei. Am Ende wurden wir Therapeuten mit kleinen Gastgeschenken bedacht. Tags darauf ging es für Prof. Dr. Lee, Yeong Tae Kim, Se Ra Han, Yoon Sil Yi und Da Jeong Choi weiter nach Österreich.

Tolles Grillfest im Ambulanticum

Traditionell, so auch in diesem Jahr, luden die Geschäftsführer des AMBULANTICUM® Dr. Bernd Krahl und Marion Schrimpf sowie das gesamte Team zum alljährlichen Grillfest nach Herdecke.

Aus ganz Deutschland kamen weit über hundert Patienten, auch ehemalige, mit Ihren Angehörigen, die das Fest mit Kuchen, Salaten und bester Laune bereicherten. Mit großer Freude und von Emotionen getragen standen Gedanken und Erfahrungsaustausch im Zentrum mancher Begegnung. Bei herrlicher Sonne mit milden Temperaturen entwickelte sich rasch Festtagsstimmung.

Musikalisch Untermalt wurde die Veranstaltung vom Liedermacher Björn Nonnweiler aus Hagen, der mit seiner klaren, einmaligen Stimme die Zuhörer begeistern und für sich gewinnen konnte.

Alle waren sich einig: „im Nächsten Jahr sehen wir uns wieder!“

Durch Verstehen wieder zum Gehen!

Wenn erfahrenen Therapeuten vor Staunen die Kinnlade herunterfällt; wenn Menschen Jahre nach einer schweren neurologischer Erkrankung lernen sich selbst zu analysieren; wenn Bewegung wieder mit Energie und Lebensfreude verbunden wird und wenn aus einfachem „Gehen“ ein „Verstehen“ wird, dann war Kirsten Götz-Neumann im AMBULANTICUM® zu Besuch.

Die aus Düsseldorf stammende Wahl- Amerikanerin befasst sich seit fast 30 Jahren mit dem Thema Gang und ist heute sicherlich eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Gestützt durch Ihre kooperierenden Institute u.A. vom Rancho Los Amigos National Rehabilitation Center und der University of Southern California, erforschte Sie über Jahrzehnte Zusammenhänge aus den Bereichen Biomechanik, Bewegungswissenschaft und Medizin und stellte diese in Ihrem Lehrbuch „Gehen verstehen“ zusammen.
Doch insbesondere in Ihrer Fortbildungsreihe schafft es Kirsten Götz-Neumann wie wohl kein Zweiter die komplexen Zusammenhänge des menschlichen Ganges spannend, plausibel und nachvollziehbar darzustellen.

Bei den Ergebnissen Ihrer Forschung und Therapie kann man wohl von einer Revolution in der Ganganalyse und Gangtherapie sprechen, da die Zusammenhänge weit über das hinaus gehen und vielleicht sogar einiges in Frage stellen, was bisher gängige Lehrmeinung war.
Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen standen in der Fortbildung vom 04.- 07.06.2015 auch psychologische und pädagogische Grundlagen auf dem Lehrplan:
„Nur Patienten, die verstehen was ihr Problem ist, können auch zielgerichtet an sich arbeiten“, so eine Erkenntnis von Maike Behler, Sportwissenschaftlerin im AMBULANTICUM® in Herdecke und Teilnehmerin am Grund- und Aufbaukurs „Gehen verstehen“.

Grundlage einer zielgerichteten Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient ist für Kirsten Götz-Neumann darüber hinaus, dass sich jeder Therapeut versucht in das Handicap seines Patienten hinein zu fühlen. So war es u.A. auch Inhalt der Fortbildung bestimmte Gangauffälligkeiten zu imitieren, was durch die unökonomischen Bewegungen selbst die vermeidlich „fitten“ Therapeuten an ihre Belastungsgrenzen brachte.

Frau Götz-Neumann schafft es nicht nur die trockene Therapie spannend und verständlich zu verpacken, sondern nimmt auch jeden Therapeuten, Orthopädietechniker oder Arzt, der sich Ihrer „Observational Gait Instructor Group“ anschließen möchte, in die Pflicht. Sie stellt die ganzheitliche Verantwortung jedes einzelnen am Rehabilitationsprozess eines Betroffenen beteiligten Menschen heraus, um eng an den individuellen Zielen des Patienten größtmöglichen Therapieerfolg zu gewährleisten.

Damit ist schon vom Grundsatz her eine optimale Brücke zum AMBULANTICUM®, dem Austragungsort der „Gehen verstehen“ Fortbildung, gebildet. Auch hier wird sich eine ganzheitliche, interdisziplinäre Therapie, die eng an den Zielen der Betroffenen ausgerichtet ist, auf die Fahne geschrieben. Obwohl hier neuste High-Tech, wie robotikgestützte Therapie im „Lokomat“, in den Therapien angewandt wird, konnten die Therapeuten des AMBULANTICUM® viele neue Erkenntnisse mit aus der Fortbildung aufnehmen: „Unser Werkzeugkoffer“ wurde mit Sicherheit um einige wichtige Bestandteile erweitert, insbesondere, wenn es darum geht den Betroffenen Problemstellungen durch Videofeedback sofort sichtbar, erkennbar und erlebbar zu machen,“ so Fabian Wegehaupt, Therapeutischer Leiter des AMBULANTICUM®. „Erst vermittelte Eigenkompetenzen ermöglichen es dem Patienten, der wieder auf die Beine kommen möchte, dies auch zielgerichtet zu tun.“

Nicht zuletzt wegen dieser Synergien strebt das AMBULANTICUM® eine Zertifizierung als „Gang-Exzellenzzentrum“ an, sodass Kirsten Götz-Neumann wohl nicht das letzte mal in Herdecke zu Gast war.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer aus der Physiotherapie, Ergotherapie, Sportwissenschaft und Orthopädietechnik aus Deutschland und der Schweiz einig „wir machen weiter

Unser Dank gilt Frau Kirsten Götz Neumann, die es geschafft hat 4 Tage „gehen verstehen“ zu einem bleibenden Erlebnis werden zu lassen!

Kursreihe „Gehen verstehen“ – von Los Angeles nach NRW

Nach einigen Anstrengungen ist es dem AMBULANTICUM® Herdecke und der Gesundheitsakademie SMMP gelungen, Kirsten Götz – Neumann mit der Fortbildungsreihe „Gehen verstehen“ nach NRW zu holen. Im Juni findet diese hochkarätige Veranstaltung in Herdecke im AMBULANTICUM® statt.

Hierbei wird eine systematische Methode zur Beobachtung, Dokumentation und Analyse des Gehens nach Rancho Los Amigos Medical Center Los Angeles/USA vorgestellt.

Der physiologische Gang ist Leitbild und Orientierungshilfe zugleich, für eine funktionelle und richtig aufgebaute Behandlung. Erst die exakte Erfassung des Gangbildes durch Beobachtung und Dokumentation sowie die richtige Befundung eröffnen dem Therapeuten die Möglichkeit, in jeder Stufe der Behandlung das notwendige Vorgehen begründet zu erarbeiten. Durch Patientendemonstrationen und Videoaufnahmen wird in dem Kurs die Beobachtungsgabe geschult und das erlernte Wissen sofort praktisch angewendet.

Das Buch „Gehen verstehen“ von Kirsten Götz – Neumann ist sicher ein Begriff.

Der Kurs wird als Grund- und Aufbaukurs vom 4.6.2015 bis zum 7.6.2015 angeboten.
Weitere Kursdetails, sowie die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie unter
www.gehen-verstehen.de.

Zu Fragen der Förderfähigkeit (z.B. Bildungsscheck NRW) steht Ihnen Frau Karin Schulte aus unserem Bildungswerk der Gesundheitsakademie SMMP unter 02942 / 988 980 zur Verfügung.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens besuchte AMBULANTICUM®

Politisches Interesse an den zeitgemäßen Aktivitäten des AMBULANTICUM® bekundete unsere NRW Gesundheitsministerin Frau Barbara Steffens anlässlich Ihres persönlichen Besuches unserer Einrichtung. Begleitet wurde Frau Steffens von  Herrn van Aalst, Leiter der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen der Techniker Krankenkasse, und Herrn Arndt Winterer, dem Leiter des Landesgesundheitszentrums Nordrhein-Westfalen.

Rege Diskussionen mit Patienten und deren Angehörigen vermittelten unseren Besuchern Einblicke in deren Lebens- und Therapie-Alltag. Besonders interessiert zeigte sich Frau Steffens am Patienten Come-Out, gerade bei Wachkoma-Patienten, denen Therapien aufgrund der Schwere Ihrer Betroffenheit in ambulanten Therapieeinrichtungen bisher nur wenig offen standen.

Positiv wertete die Ministerin den Ansatz des AMBULANTICUM® für interdisziplinäre, zeitgemäße und ambulante Therapien, insbesondere als wohnortnahes Konzept für Patienten mit Defiziten aufgrund von Erkrankungen des Zentralnervensystems mit multimorbiden Folgeerkrankungen. Der Geschäftsführer Dr. Bernd Krahl erläuterte das Konzept des AMBULANTICUM® und die damit verbundenen Vorteile für den Patienten und deren pflegende Angehörige. Die innovative Kombination von Verknüpfung traditioneller Therapiemethoden mit modernster Robotik fand großen Zuspruch. Auch die Einbeziehung der Angehörigen mit in die Therapie, die zu deren Entlastung bei der Pflege beitragen soll und den Patienten zu mehr Selbständigkeit und Eigenaktivität anspornen soll, fand großen Anklang.

Das Treffen war ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erweiterten und verbesserten Regelversorgung für Betroffene mit Erkrankungen des Zentralnervensystems.

Treffen der Patientenfürsprecher/innen im AMBULANTICUM®

Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher der Ruhrgebietskrankenhäuser treffen sich zum gemeinsamen Austausch im AMBULANTICUM®

Das inzwischen fast traditionelle Treffen der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher der Ruhrgebietskrankenhäuser unter der Koordination von MedEcon Ruhr, dem Netzwerk der Gesundheitswirtschaft im Ruhrgebiet, fand im März 2015 im Ambulanticum Herdecke statt. Die seit 2012 regelmäßig stattfindenden Treffen dienen der Fort- und Weiterbildung sowie dem Wissens- und Erfahrungsaustausch über die eigene Arbeit der zumeist ehrenamtlichen Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher.

Zunächst blickte Frau Gudrun Vater, Leiterin des Büros des Patientenbeauftragten Nordrhein-Westfalens aus Bochum, mit den über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf die Patientenanfragen des Jahres 2014, die an den NRW- Patientenbeauftragten gerichtet wurden. Der Patientenbeauftragte soll zur Stärkung der Patientenbeteiligung und Patientenrechte, Erleichterung des Zugangs zu den vorhandenen Beratungsangeboten, Bündelung der Beschwerden und Erfahrungen von Patientinnen, Patienten und Angehörigen sowie zu der Förderung der Patientenorientierung insgesamt beitragen. Dabei können sich ratsuchende Patienten jederzeit über eine Hotline oder auch schriftlich an den Patientenbeauftragten wenden.

Den zweiten thematischen Schwerpunkt des Treffens bildete die Vorstellung des ambulanten Therapiekonzeptes des AMBULANTICUM® mit dem Schwerpunkt der Intensivtherapie in der neurologischen Nachsorge. Diese bündelt für eine ganzheitliche Spätrehabilitation bei Kindern und Erwachsenen mit Schlaganfällen, Schädelhirntraumata, Querschnitten, sowie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, ICP usw., Behandlungsverfahren aus der Physio-, Ergo-, Sporttherapie, Logopädie mit modernster robotikassistierter und computergestützter Biofeedback-Therapie unter einem Dach – unter Berücksichtigung der patientenindividuellen Bedürfnisse und mit konsequenter Einbindung ihrer Angehörigen. Bei der anschließenden Führung durch die AMBULANTICUM®-Räumlichkeiten konnten sich die Patientenfür-sprecherinnen und Patientenfürsprecher ein praktisches Bild zu den angewendeten Therapieformen machen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens nahmen ihre gewonnenen Eindrücke sichtlich emotional berührt – sowohl vom Vortrag durch Ambulanticum-Geschäftsführerin Marion Schrimpf, wie auch von der anschließenden Führung durch das Therapiezentrum- nachhaltig mit. Sie sind überzeugt: das Konzept des Ambulanticum muss viel stärker bei Patienten und ihren Angehörigen bekannt werden. Dass sie dazu gern in ihren Einrichtungen, wie auch darüber hinaus beitragen möchten, war bei allen Beteiligten des erfolgreichen Treffens überzeugend klar.

Jahresversammlung im Ambulanticum – High-Tec mit ganzheitlichem Tiefgang

Am 27. November 2014 trafen sich Vorstand, Mitglieder und Interessierte des GPA EN im ambulanten Therapiezentrum für neurologische Erkrankungen auf Einladung der Geschäftsführer Frau Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl.

Herr Dr. Krahl, Zahnarzt, selbst durch einen Schlaganfall Betroffener, vermittelte eindrucksvoll seinen unbändigen Willen zu überleben und sich in Selbstbestimmung in das Arbeits-und Sozialleben zurück zu arbeiten.

In seinem räumlich großzügigen und mit high-tec ausgestatteten Ambulanticum, wird ein ambulantes, ganzheitliches, interdisziplinäres Therapiekonzept für Menschen mit neurolo-gischen Handicaps realisiert. Zusammen mit einem sympathischen und kompetenten Team bestehend aus Physio-, Ergo-, Sprachtherapeuten, Sportwissenschaftlern und einer Psychologin arbeitet Frau Marion Schrimpf äußerst engagiert an der sozialgesetzlichen Anerkennung dieser Gesundheitsleistungen für die Schnittstelle „Reha vor Pflege“ nach neurologischen Erkrankungen. Obgleich verschiedene gesetzliche Krankenkassen in Einzelfällen die Finanzierung der Rehabilitation im Ambulanticum sicherstellen, wird der Markt im Wettbewerb von großen Organisationen beherrscht. Mit robotik- und gerätegestützten Therapiemaßnahmen mit Biofeedback und videoassistierter Dokumentation bietet das Ambulanticum innovative Therapiemaßnahmen zur Spätrehabilitation neurologischer Störungen wie Schlaganfall,
Querschnittlähmung, Schädelhirntrauma, multiple Sklerose und ICP bei Kindern.

Der GPA wird in seinem Netzwerk die Attraktivität des Angebotes verbreiten helfen und die gesundheitspolitisch Verantwortlichen auf Landes-und Bundesebene in die Auseinandersetzung um Finanzierung und Anerkennung einbinden.

Dr. Klaus Befelein, Sprockhövel
Vorsitzender GPA EN

Volltreffer! Patienten und Therapeuten gemeinsam in Soccerhalle.

Erstmalig haben sich Patienten und Therapeuten gemeinsam in der Soccerhalle sich zum Fussballspielen getroffen.
Auch wenn am Ende alle sichtlich erschöpft waren: Mit der gemeinsamen Aktion haben wir einen Volltreffer gelandet.

Alle hatten eine Menge Spaß und das Spiel entwickelte sich zu einen spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen.

Die Aktion soll bald wiederholt werden, daher suchen wir noch Interessenten,
die Lust haben in Zukunft mitzuspielen (gerne mit und ohne Handicap)!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2015

Werte Freunde und Begleiter des AMBULANTICUM®,
sehr geehrte, liebe Patientinnen, Patienten und treue Angehörige,

ein bewegtes Jahr 2014 neigt sich dem Ende. Gern blicken wir erneut zurück auf eine Vielzahl kleiner neuer Schritte, die uns gemeinsam mit Ihnen unserer Vision für das AMBULANTICUM® näher gebracht haben.

Auch in diesem Jahr hat Ihre Unterstützung die erfolgreiche Entwicklung maßgeblich mitgetragen. Für das entgegengebrachte Vertrauen und das harmonische Miteinander in 2014 sagen wir Ihnen hiermit von ganzem Herzen aufrichtigen Dank. Bleiben Sie sich treu und uns weiterhin verbunden.

Das Team des AMBULANTICUM® wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit, wohlverdiente Erholung und ein gesundes von Erfolg begleitetes neues Jahr 2015.

Marion Schrimpf    Dr. Bernd Krahl

Das AMBULANTICUM im Editorial der pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten

Neben dem Artikel »Wege vorwärts« – eine aktuelle Studie in der Neuroreha berichtet die pt_Redakteurin Martina Grosch im Editorial der Ausgabe über das AMBULANTICUM® und die Bemühungen zur langfristigen Aufnahme in die Regelversorgung der GKV.

Auszug aus dem Editorial
Martina Grosch: „[…] Damit das Konzept langfristig in die Regelversorgung der GKV übernommen werden kann, fehlt nun noch ein weiterer wichtiger Schritt: der Wirksamkeits- und Wirtschaftlichkeitsnachweis. Wissenschaftler der Hochschule für Gesundheit in Bochum führen aktuell mit Unterstützung des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein- Westfalen und gemeinsam mit dem Institut für Forschung in der operativen Medizin der Universität Witten-Herdecke eine 18-monatige Evaluation des Konzeptes durch. Über diese Studie, die den Titel »Wege vorwärts« trägt, berichten wir in dieser Ausgabe auf Seite 86.

Für mich ist dies ein besonders positives Beispiel dafür, wie durch eine konstruktive Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Gesundheitswesen neue Wege beschritten werden können – mit dem wichtigen Ziel, innovative Versorgungskonzepte allen gesetzlich Versicherten zugänglich zu machen.“

Laden Sie das Editorial und den Artikel als PDF herunter:
Editorial pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten
»Wege vorwärts« – eine aktuelle Studie in der Neuroreha

Quelle:
pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten
ISSN 1614-0397 • www.physiotherapeuten.de

Artikel in der pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten

»Wege vorwärts« – eine aktuelle Studie in der Neuroreha
Unter dieser Headline berichtet das Fachmagazin pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten über neue Therapiekonzepte im AMBULANTICUM® Herdecke.

AUF EINEN BLICK
Damit neue Therapieformen in die Regelversorgung übernommen werden, ist der Nachweis der Wirksamkeit und der Wirtschaftlichkeit erforderlich. Wissenschaftler der Hochschule für Gesundheit in Bochum stellen Ihnen in diesem Beitrag eine Studie vor, in der ein Therapiekonzept in der Neurorehabilitation evaluiert wird, welches zusätzlich zur konventionellen Therapie verschiedene gerätegestützte Verfahren einsetzt.

 

Laden Sie den Artikel und das Editorial als PDF herunter:
»Wege vorwärts« – eine aktuelle Studie in der Neuroreha
Editorial pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten

Quelle:
pt_Zeitschrift für Physiotherapeuten
ISSN 1614-0397 • www.physiotherapeuten.de

BARMER und Ambulanticum schließen Rahmenvereinbarung

Die BARMER ist die zweite Krankenkasse, die mit dem AMBULANTICUM©eine Rahmenvereinbarung zur Kostenübernahme von Versorgungskonzepten für Menschen mit stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit im Rahmen einer Erkrankung des ZNS geschlossen hat.

Das AMBULANTICUM© und die BARMER wollen bei der Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit motorischen Entwicklungsstörungen oder stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit neue Wege gehen. Für das intensive ambulante interdisziplinäre Therapiekonzept werden bewährte Behandlungsverfahren aus der Physio-, Ergo- und Sporttherapie mit modernsten robotik- und gerätegestützten Therapien so zusammengeführt, dass ein zurzeit in Deutschland einmaliges intensives ambulantesBehandlungskonzept entsteht.

RahmenVer Barmer_Ambulanticum

Im AMBULANTICUM© findet eine an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen
der Patienten adaptierte Indikationsstellung bezüglich der Behandlung statt. Ziel ist es,
durch individuelle, gezielte Behandlungen und innovative Therapiemaßnahmen eine
nachhaltige Verbesserung der Funktionen zu erreichen und diese für den Alltag der
Patienten nutzbar zu machen. Dabei wird angestrebt, die Mobilität des Patienten zu
verbessern und zu stabilisieren. Der Patient soll in die Lage versetzt werden, ein
größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zu erreichen.

Die vereinbarten Therapieprogramme berücksichtigen sowohl medizinische Aspekte
(z.B. die Verminderung von immobilitätsbedingten Komplikationen) als auch
psychologische Effekte (z.B. Angst und Depressivität).

Techniker Krankenkasse berichtet über das AMBULANTICUM®

„Ich will, dass auch andere schaffen, was ich geschafft habe“

Im Magazin „Sicherheit und Innovation“ der Techniker Krankenkasse ist ein Artikel über die Hintrgründe und Leistungen des AMBULANTICUM®erschienen.

Zum Online-Artikel gelangen Sie über den folgenden Link:
Online-Artikel AMBULANTICUM®, Sicherheit und Innovation

Oder laden Sie den Artikel über den folgenden Link als PDF herunter:
Artikel AMBULANTICUM®, Sicherheit und Innovation

Quelle: Techniker Krankenkasse, Sicherheit und Innovation 2104/2015

MedEcon Magazin Special: Technisch Assistierte Rehabilitation

Im MedEcon Magazin 20 wurde ein Special zum Thema „Technisch Assistierte Rehabilitation“ veröffentlicht. Der Artikel berichtet unter anderem von den innovativen und wohnortnahen Versorgungskonzepten des AMBUMANTICUM® in der neurologischen Rehabilitation.

Laden Sie den Artikel über den folgenden Link als PDF herunter:
MedEcon Magazin Special: Technisch Assistierte Rehabilitation

Quelle: MedEcon Magazin 20, MedEcon Ruhr

Politik soll mehr Geld für Therapien Loseisen

Reha nach neurologischen Erkrankungen: Was Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl sowie die Therapeuten im AMBULANTICUM® in Herdecke leisten, zeigten sie nun den Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack und René Röspel. Von der Politik erhoffen sie sich mehr Geld.

Durch das Schicksal von Michael Schumacher sind Schädel-Hirn-Verletzungen aktueller denn je. Doch noch immer wissen viele aus der Region nicht, dass im AMBULANTICUM® am Nacken in Herdecke Spezialisten Patienten mit neurologischen Erkrankungen behandeln und ihnen bei der Rückkehr in ein möglichst selbstständiges Leben helfen wollen bzw. können.

Die Geschäftsführer Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl wollten dies nun den SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschack und René Röspel erklären, damit diese das Potenzial dieser Einrichtung erkennen und sich in Berlin „für eine bessere Versorgung der Therapie“ einsetzen mögen. Das Gesellschafter-Paar wünscht sich eine Ermutigung vom Gesetzgeber und eine Stärkung der wohnortnahen Versorgung. Natürlich geht es dabei zuvorderst ums Geld.

Computergesteuerte Greif-Simulation

René Röspel hat Rücken. Kommt vom vielen Sitzen, sagt er. Eine Kleinigkeit im Vergleich zu den Patienten, die sonst etwa nach einem Schlaganfall am Gerät „Armeo Spring“ ihre Armbeweglichkeit trainieren oder wieder herstellen wollen. Bei dieser Greif-Simulation sollen Äpfel aus unterschiedlichen Positionen in einen Korb gepackt werden, alles mitzuverfolgen auf einem Computer-Bildschirm. Beeindruckt blicken die beiden Politiker auf diese Übungsstation und schlendern weiter interessiert durch die Räume am Leharweg.

„Mich erinnert das alles an das Schwelmer Modell“, vergleicht Röspel dies mit der ganzheitlichen und interdisziplinären Therapie für Neurodermitis und Allergieberatung. Auch dabei sei deutlich geworden, wie begrenzt die Kassenmittel seien und welche Hürden die evidenzbasierte Medizin mit sich bringe. „Die Nachsorge ist wichtig, auch für die Pflege sollte es Forschungsgelder geben“, so der Abgeordnete, der lange Mitglied der Enquete-Kommission zu ethischen Fragen der modernen Medizin war.

Schrimpf meint: „Wir bräuchten weniger Pflege, wenn vernünftige Therapien mehr unterstützt würden.“ Gesetzliche Unfallversicherungen kommen mitunter für Delfin-Therapien auf, für die ambulante Reha und Unterstützung ins aktive Leben gebe es zu wenig. „Zumal wir ja wirtschaftlich noch nutzbar sind“, meint Krahl, der sich selbst als Schwerstpatient nach zwei aufeinander folgenden Hirninfarkten zurückgekämpft hat. Am persönlichen Einsatz der beiden hartnäckigen Geschäftsführer („Wir werden hier nicht reich, wir kämpfen um eine bessere Versorgung“) mangele es sicher nicht, erkennt Kapschack an. „Und doch können wir nicht per Fingerschnipsen Geld beschaffen, das man dann ja woanders wegnehmen müsste.“ Die strikte Aufteilung in der Gesundheitspolitik sei nicht immer im Sinne der Menschen.

Kampf um Förderung

Daher will Schrimpf aufzeigen, welche Möglichkeiten etwa zur Forschung das AMBULANTICUM® biete und warum sie um Fördergelder für eine mögliche Referenzeinrichtung kämpft. Die Therapie-Studie, die hier noch bis April 2015 läuft, sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Und mit guter Therapie lasse sich Geld sparen, so Krahl. Weitere Idee: Pflegende Angehörige könne man über einen Sozialfonds entlasten.

Aus Sicht der AMBULANTICUM-Gründer gehe zu viel Geld in die Erforschung der Technik. Röspel vergleicht dies mit hohen Ausgaben für weitere Krebs-Erkenntnisse, wobei das Nichtraucher-Schutz-Gesetz eigentlich wichtiger war. Daher hofft Schrimpf auf Veränderungen im System, zumal die Halbwertzeit in der Medizin fünf Jahre betrage. „Das Beispiel Schumacher zeigt, wie gut die Akut-Medizin bereits ist, früher wären Menschen nach einer Operation ohne Öffnung der Schädeldecke gestorben.“ Ebenso wichtig sei aber die Nachsorge der Patienten: „Wir brauchen mehr Unterstützung für die Menschen.“

Medizintechnik und Robotik beim Girls’Day im Bundeskanzleramt

Quelle: www.tk.de

Bei der Auftaktveranstaltung zum Girls’Day 2014 im Kanzleramt besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aktionsstand der TK.

Girlsday034 webFoto: Techniker Krankenkasse

Die TK setzt sich aktiv für ein modernes Gesundheitswesen ein und gestaltet dies über neue Versorgungsangebote auch mit. Ein aktuelles Beispiel dafür zeigen die TK und das AMBULANTICUM® Herdecke in Berlin: Die teilnehmenden Mädchen lernen am Girls’Day Beispiele für Robotik und Medizintechnik kennen, die Kindern und Erwachsenen mit motorischen Entwicklungsstörungen oder stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit helfen, wieder beweglicher zu werden.

Auf dem Stand der TK im Bundeskanzleramt schlüpfen die Schülerinnen in die Rolle des Medizintechnikers und bedienen zum Beispiel den Roboterarm des Armeo-Spring: Ein neu entwickelter Armtrainer für ein funktionelles dreidimensionales Training der oberen Extremität. Ein Federmechanismus gewährleistet eine regulierbare Gewichtsentlastung des zu therapierenden Arms und unterstützt die Durchführung von funktionellen Armbewegungen. Auch bei geringen Restfunktionen eines Arms ermöglicht das Gerät so dreidimensionale, alltagsnahe Bewegungen und stellt diese über das Sensorensystem als „Biofeedback“ auf einem Monitor dar. Verloren gegangene Bewegungsmuster werden so trainiert und wieder angeleitet. Eine flexible Computersoftware ermöglicht ein effektives Training von einfachen bis komplexen Bewegungsaufgaben, das auch noch Spaß macht. Zur Lösung dieser Aufgaben muss der Patient kognitiv arbeiten, um eigenständig Strategien umzusetzen und das visuelle Feedback mit seinen eigenen Bewegungen zu koppeln.

Das AMBULANTICUM®
Für die Rückkehr in ein möglichst selbstständiges und aktives Leben bündelt das AMBULANTICUM® Behandlungsverfahren aus der Physio-,
Ergo-, und Sporttherapie sowie der Logopädie und modernster, robotik-assistierter und computergestützter Biofeedback-Therapie unter einem Dach – ein Konzept, das vollkommen neu und bisher einzigartig in Deutschland ist. Ziel ist es, durch individuelle, gezielte Behandlungen und innovative Therapiemaßnahmen eine nachhaltige Verbesserung der Bewegungsfähigkeit zu erreichen und diese für den Alltag der Patienten nutzbar zu machen. Dabei wird angestrebt, die Mobilität der Patienten zu verbessern und zu stabilisieren. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zu erreichen.

Für die Mädchen auf dem Girls’Day im Bundeskanzleramt bietet die präsentierte Technik die Gelegenheit, einen Eindruck von dem immer noch männerdominierten Berufsbild der Medizintechnik und Robotik zu erhalten.

Über den Girls’Day
Der Girls’Day Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben mehr als 1,3 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2013 erkundeten rund 109.000 Mädchen Angebote in Technik und Naturwissenschaften.
Quelle: Techniker Krankenkasse

Weitere Informationen:
Fotos der Veranstaltung auf Flickr
Artikel auf tk.de

Bericht WP: Austausch in Zeiten politischer Spannung

Quelle: Westfalenpost & Westfälische Rundschau, Von Steffen Gerber

Russische Hospitanten erhalten im AMBULANTICUM® neue Impulse. Lob für spielerische Reha-Methoden.

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Foto: Steffen Gerber/Westfalenpost & Westfälische Rundschau
Dr. Bernd Krahl (Mitte) mit seinen vier russischen Schützlingen links von ihm,
dem Übersetzer Viktor Wentland (re.) und Marion Schrimpf (2. v. re.).

Herdecke. Schlag auf Schlag geht es im AMBULANTICUM® zu. Bis Samstag waren russische Ärzte und Therapeuten am Nacken in Herdecke zu Gast, an diesem Dienstag steht eine Auszeichnung für das ambulante Therapiezentrum im Bundeskanzleramt in Berlin auf dem Programm. Ganz zur Freude der Geschäftsführer Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl.

Doch noch wirkt der Besuch aus dem südlichen Ural nach. Aus der Grenzstadt Magnitogorsk mit 400 000 Einwohnern (der Westteil liegt in Europa, der Ostteil in Asien) hospitierten vier Mediziner eine Woche lang am Leharweg. „Wir bemühen uns schon länger, Patienten aus Russland hier hin zu vermitteln“, berichtet Marion Schrimpf, dass die neurologischen Therapien über Herdecker Grenzen hinaus bekannt sind. „Uns geht es hier um die Akut-Versorgung bis hin zur späteren Nachsorge wie die Integration in den Beruf“, erklärt Bernd Krahl, der sich nach zwei Schlaganfällen zurück ins Leben kämpfte. Dass der Pflegebedarf bei Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson oder ADL einen hohen Personalaufwand mit sich bringt, war nur eines der Themen, die die Geschäftsführer mit den Russen besprachen. Die Ärzte (Chirurg, Neurologe) und Therapeutinnen wollten sich über die Standards informieren, die es in Deutschland bei der Rehabilitation nach neurologischen Erkrankungen gibt. „Die Reha bei uns ist schon besser geworden, vor allem bei der Akut- und Frühversorgung. Aber hier in Herdecke erhalten wir Hilfestellung für weitere Impulse, etwa bei der Notfall- Betreuung und der Versorgung der Patienten“, übersetzte Viktor Wentland die Eindrücke der Gäste.

Kritik an finanzieller Lage

„Auch wir können viel von der anderen Seite lernen, etwa bei der emotionalen Zuwendung zugunsten der Patienten. In Russland gehören Krankheiten zum gesellschaftlichen Straßenbild, bei uns ist das nicht der Fall“, entgegnete Krahl, der mit einem Seitenhieb die geringe finanzielle Ausstattung für eine noch bessere Betreuung beklagt.

Lob fanden hingegen spielerische Reha-Methoden im AMBULANTICUM®, der Therapiegarten im Freien, die Patienten-Motivation, das abwechslungsreiche Programm, der angenehme menschliche Umgang zwischen Patient und Therapeut sowie das lockere Ambiente. „Das ist weit entfernt von Krankenhaus-Atmosphäre“, sagten Alexander Subbotin, Marija Tschelischeva, Anna Grusdeva und Olga Samojlova. „Wir können das alles zwar nicht 1:1 übernehmen, nehmen aber viele nützliche Hinweise mit.“ Im Gegenzug könnte ein Einladung nach Magnitogorsk erfolgen, wo das Quartett für ein großes Stahlwerk in dem dazugehörigen Krankenhaus mit 700 Betten arbeitet.

Anfang April kommt der nächste russische Patient mit einer Parkinson- Erkrankung für einen Monat ins AMBULANTICUM®. Kein Einzelfall, wobei die Dauer des Aufenthalts variiert. Über die zentrale Dienstleistungsstelle für internationale Patienten namens Interklinika mit Sitz in Essen und das Gesundheitswirtschafts- Netzwerk Medecon Ruhr besteht schon länger Kontakt zwischen den Herdeckern und den Russen. „Dabei ist der Dolmetscher schon sehr wichtig“, sagt Marion Schrimpf, „denn bei den Therapien darf es keine Kommunikationsprobleme zwischen Patient und behandelndem Arzt geben.“

Fazit: In Zeiten politischer Spannungen zwischen Europäern und Russen verlief der Austausch in Herdecke erfreulich entspannt, konfliktfrei und verständnisvoll.

 

Den vollständigen Bericht können Sie hier als PDF herunterladen.

derwesten.de – Einblicke ins Hirn helfen Patienten

Im Herdecker Ambulanticum können Ärzte den Therapieerfolg bei Schlaganfallpatienten auf dem Monitor verfolgen. Eine neue Methode, die Hirnströme zu analysieren, hilft dabei.

Dem Gehirn zusehen, wie es den Körper bewegt. Diesen Traum von Medizin und Wissenschaft erfüllen sich jetzt Ärzte und Therapeuten von Schlaganfallpatienten im Ambulanticum am Leharweg in Herdecke. In Zusammenarbeit mit der „Sensor-Basierte Neuronal-Adaptive Prothetik GMBH“ (SNAP) aus dem Bochumer BioMedizinZentrum entwickelten sie im Ambulanticum eine Methode, um durch Messung der Gehirnströme (Elektroenzephalogramm, EEG) bereits während der Bewegung von Körperteilen Aufschluss darüber zu bekommen, ob sich zum Beispiel Trainingseffekte bei Muskeln einstellen.

Dass das Gehirn nahezu sämtliche Körperbewegungen mehr oder weniger bewusst steuert, ist der Medizin schon lange bekannt. Nun aber können die Wissenschaftler zusehen, an welcher Bewegung welche Regionen des Gehirns wie stark beteiligt sind. Bewegt sich zum Beispiel ein Arm, wird im Gehirn ein entsprechendes, typisches Muster erzeugt, welches dann durch das EEG sichtbar gemacht wird.

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Im Ambulanticum am Leharweg in Herdecke wurde eine Methode entwickelt, um dem Gehirn des Menschen bei der Bewegung des Körpers zusehen zu können. Von links nach rechts: Prof. Dr. Weigelt (RUB), Dr. Bernd Krahl (Ambulanticum), Patientin Susanne Boestfleisch (49) und Uwe Seidel (Geschäftsführer SNAP GmbH).
Foto: Jürgen Theobald

Wozu das ganze? Besonders Schlaganfallpatienten sind in ihrer Motorik häufig stark eingeschränkt. In der Therapie kann durch gezieltes Training die Mobilität jedoch oft teilweise oder ganz wieder hergestellt werden. In der Regel ist das jedoch ein langwieriger Prozess. „Die Therapieauswirkungen werden mit unserer neuen Methode sofort sichtbar anhand der Gehirnstrommuster“, erläutert Prof. Dr. Hartmut Weigelt. Er ist der Entdecker dieser Anwendung, die aber erst durch die Partnerschaft mit dem Herdecker Ambulanticum und der außergewöhnlichen Ausstattung dieser Einrichtung mit Therapiegeräten möglich war. „Das Ambulanticum verfügt über eine ganze Kette von Therapiemöglichkeiten, die in sich eine zielführende Logik hat. Daher ist das Ambulanticum zurzeit weltweit die einzige Einrichtung, in welcher derartige Untersuchungen möglich sind“, so der Mediziner.

Untersuchung im Locomaten
Ausgangspunkt ist eine Untersuchung im Locomaten, einem ausgeklügelten Hightech-Gangroboter, der die Motorik von menschlichen Gliedmaßen exakt nachahmen kann. Der Patient bewegt sich in dem Locomaten entweder selbst aktiv, oder er wird durch das Gerät bewegt, wenn er dazu nicht in der Lage ist. Gleichzeitig werden seine Hirnströme gemessen. Durch eine spezielle Datenverarbeitung können die Wissenschaftler und Therapeuten den Erfolg des Bewegungstrainings direkt, also noch während der Bewegung ablesen. Somit wird eine sehr gezielte Therapie möglich, ohne den Patienten zu über- oder zu unterfordern. Bisher waren Therapieerfolge oder auch Misserfolge oft erst nach wochenlangem Training erkennbar.

Die Therapie kann in einem weiteren Schritt aber auch dazu genutzt werden, dass zum Beispiel bei Schlaganfallpatienten „eingeschlafene“ Gehirnregionen durch gezielte Bewegung im Locomaten wieder zum Leben erweckt werden.

„Wir sind stolz, dass dank unserer Zusammenarbeit ein Weg gefunden werden konnte, um Schlaganfallpatienten oder Patienten im Wachkoma wesentlich gezielter und effektiver helfen zu können“, so Dr. Bernd Krahl, Geschäftsführer des Ambulanticums. Angestrebt wird nun, dass diese Form der Therapie in Zukunft von den Krankenkassen übernommen wird. Dazu wird zurzeit eine Studie erarbeitet, die den Wirksamkeitsnachweis gegenüber den Kostenträgern und dem Bundesausschuss für Gesundheit erbringen soll.

Jürgen Theobald
Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wetter-und-herdecke/einblicke-ins-hirn-helfen-patienten-id8598193.html

PRESSEINFORMATION: Landeszentrum Gesundheit fördert AMBULANTICUM®

Landeszentrum Gesundheit fördert Begleitforschung am Herdecker Therapiezentrum AMBULANTICUM®.
Hochschule für Gesundheit erhält Förderbescheid über 121.206,47 Euro.

Das AMBULANTICUM® in Herdecke erzielt einen weiteren Erfolg auf dem langen Weg in die Regelversorgung: Das Landeszentrum Gesund-heit fördert die Begleitforschung des Therapiekonzepts durch die Hoch-schule für Gesundheit (hsg) mit rund 121.000 Euro. In Anwesenheit der Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs übergab Arndt Winterer, Direktor des Landeszentrums, den Zuwendungsbescheid an Prof. Dr. Sascha Sommer vom Studienbereich Logopädie der hsg.

„Ich freue mich, wenn die Begleitforschung der hsg einen Beitrag leisten kann, damit künftig möglichst viele besonders schwer durch einen Schlaganfall beeinträchtigte Menschen zusätzliche Hilfe erhalten“, so Arndt Winterer. „Das mutige und beeindruckende Engagement im AMBULANTICUM® hätte diesen Erfolg verdient.“

Aufgabe des Evaluationsprojekts ist die wissenschaftliche und medizin-ökonomische Bewertung des Therapiekonzepts „Schritt vorwärts“, das vom AMBULANTICUM® in Herdecke gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) zur Behandlung chronifizierter Funktionseinschränkungen in der Spätrehabilitation entwickelt wurde. „Schritt vorwärts“ soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen helfen, die nach einem Schlaganfall, einer Schädel-Hirn-Verletzung oder ähnlichen Erkrankungen seit längerem gehunfähig bzw. in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und auf Hilfspersonen angewiesen sind.

Die schweren Beeinträchtigungen der Bewegungsfunktionen und der Funktionen von Gelenken, Knochen, Muskeln und Reflexen werden dabei durch eine beispielgebende Kombination aus Physio-, Ergo-, Sport-therapie und Logopädie mit modernster robotikassistierter und computergestützter Biofeedback-Therapie behandelt.

Das Förderprojekt „Wege vorwärts – Evaluation eines innovativen Versorgungskonzepts für die Spätrehabilitation von neurologischen Erkrankungen unter Einbeziehung robotik- und gerätegestützter Therapieverfahren“ ist für 18 Monate geplant und startet am 15.12.2013.

HINTERGRUND

Das AMBULANTICUM® ist ein rein ambulantes Therapiezentrum. Gegründet wurde es von Dr. Bernd Krahl, der mit 60 Jahren selbst vom Schlag(anfall) getroffen wurde. Die Ärzte setzten seine Überlebenschance auf höchstens zehn Prozent fest. Krahl konnte sich fast nicht mehr bewegen, kaum sprechen und schlucken. Heute leitet er gemeinsam mit seiner Frau in der Geschäftsführung sein eigenes Therapiezentrum: Das AMBULANTICUM®.

Gegenwärtig sind die am AMBULANTICUM® erbrachten Therapieleistungen nicht Teil der Regelversorgung. Eine generelle Kostenübernahme besteht derzeit für bei der TK versicherte Patientinnen und Patienten auf Grundlage einer zwischen dem AMBULANTICUM® und der TK geschlossenen Rahmenvereinbarung.

Da das Programm „Schritt vorwärts“ speziell für die Behandlung chronifizierter Funktionseinschränkungen in der Spätrehabilitation entwickelt wurde, werden nur Patientinnen und Patienten in die Evaluation aufgenommen werden, deren Krankheitsbeginn bzw. Krankheitsereignis mindestens ein Jahr zurückliegt.

Quelle:
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mirko Kösterke
Westerfeldstraße 35/37
33611 Bielefeld

Tel.: 0521 8007-3777
Fax: 0521 8007-2777
mirko.koesterke@lzg.gc.nrw.de

Die Techniker und Ambulanticum schließen Rahmenvereinbarung

Die Techniker und das AMBULANTICUM© schließen Rahmenvereinbarung zur Kostenübernahme von Versorgungskonzepten für Menschen mit stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit im Rahmen einer Erkrankung des ZNS.

Das AMBULANTICUM© und die Techniker wollen bei der Behandlung von Kinder und Erwachsenen mit motorischen Entwicklungsstörungen oder stark eingeschränkter Bewegungs- und Gangfähigkeit neue Wege gehen. Für das intensive ambulante interdisziplinäre Therapiekonzept werden bewährte Behandlungsverfahren aus der Physio-, Ergo- und Sporttherapie mit modernsten robotik- und gerätegestützten Therapien so zusammengeführt, dass ein zurzeit in Deutschland einmaliges intensives ambulantesBehandlungskonzept entsteht.

RahmenVer Techniker_Ambulanticum

Im AMBULANTICUM© findet eine an die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen
der Patienten adaptierte Indikationsstellung bezüglich der Behandlung statt. Ziel ist es,
durch individuelle, gezielte Behandlungen und innovative Therapiemaßnahmen eine
nachhaltige Verbesserung der Funktionen zu erreichen und diese für den Alltag der
Patienten nutzbar zu machen. Dabei wird angestrebt, die Mobilität des Patienten zu
verbessern und zu stabilisieren. Der Patient soll in die Lage versetzt werden, ein
größtmögliches Maß an Selbstständigkeit zu erreichen.

Die vereinbarten Therapieprogramme berücksichtigen sowohl medizinische Aspekte
(z.B. die Verminderung von immobilitätsbedingten Komplikationen) als auch
psychologische Effekte (z.B. Angst und Depressivität).

Deutscher Engagementpreis 2013: 4 Nominierungen

Mit der Schwerpunktkategorie „Gemeinsam wirken – mit Kooperationen Brücken bauen“ würdigt der Deutsche Engagementpreis im Jahr 2013 Kooperationen unterschiedlicher Initiativen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen. Die Zusammenarbeit verwirklicht den Austausch zwischen Menschen, Generationen oder Kulturen.

Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl haben als Geschäftsführer des
AMBULANTICUM© für ihre Hingabe und ihren unermüdlichen Willen
bei der Arbeit im AMBULANTICUM© vier Nominierungen für den
Deutschen Engagementpreis 2013 erhalten.

Lesen Sie nachfolgend die wörtlichen Begründungen der Nominierenden.

„Das Team des AMBULANTICUM© setzt sich unermüdlich und mit viel Herz und Kompetenz für die ambulante Rehabilitation neurologisch betroffener Menschen ein. Betroffene und Angehörige finden immer ein offenes Ohr und werden aufgefangen. Aus der eigenen Krankheitsgeschichte hat sich etwas entwickelt, was nun anderen Patienten helfen kann, die langanhaltenden Folgen einer neurologischen Erkrankung zu bewältigen. Hier wird auf dem neusten Stand der Technik und Wissenschaft hervorragende Arbeit geleistet.“

„Die Organisation sollte den Deutschen Engagementpreis für ihren außergewöhnlichen Einsatz für Wachkomapatienten und deren Angehörige gewinnen. Die Organisation engagiert sich vorbildlich für die Rehabilitation von Wachkomapatienten und anderen neurologisch Erkrankten. Als Angehörige einer Wachkoma-Patientin finden wir diesen Einsatz bemerkenswert und halten diese Organisation für nahezu einzigartig in Deutschland.“

„Schlaganfallbetroffener hat ein Therapiezentrum für Menschen mit Neurologischen Störungen und Wachkomapatienten eröffnet. Neueste Geräte aus der Schweiz, Therapeuten und Inhaber arbeiten mit Herz und Seele. War dort mit meinem Vati. Noch nie habe ich erlebt, dass jemand so menschlich war. Danke.“

„Überragenden, empathischen und selbstlosen Einsatz für Wachkomapatienten und Menschen mit anderen neurologischen Erkrankungen. Von Ärzten zum Sterben verurteilten Patienten und deren Angehörigen wird in bemerkenswerter Weise ein Iebenswertes Dasein vermittelt. Als zu Hause pflegende Wachkoma-Angehörige spreche ich auch im Namen anderer, sich mit mir in gleicher Situation befindlichen, Menschen. Das Engagement verdient in jeder Hinsicht einen übergroßen Dank und ein „bitte kämpft weiter für uns“.“

Das gesamte Team des AMBULANTICUM© freut sich sehr über die Nominierungen.

Quelle: http://www.deutscher-engagementpreis.de

Patientin der Stiftung Bethel profitiert von robotikgestützter Therapie

Hagen: Erste Frau mit erworbener Hirnschädigung im Haus Grünrockstraße

Auf die Reise mit der Freundin hatte sie sich so gefreut. Aber anstatt die „schönste Zeit“ im Jahr unbeschwert genießen zu können, erlitt Susanne Boestfleisch am Urlaubsort einen schweren Schlaganfall. Seitdem weiß ihr Gehirn nichts mehr von ihrer rechten Körperhälfte, und auch sprachlich ist sie stark eingeschränkt. Ein Jahr verbrachte die angesehene Mitarbeiterin einer Rechtsanwaltspraxis in einem Altenheim – meistens liegend im Bett -, bevor sie in die Betheler Einrichtung „Grünrockstraße“ in Hagen-Hohenlimburg kam. Hier legt man großen Wert darauf, die 49-jährige zu fördern, und arbeitet dafür auch mit dem AMBULANTICUM© in Herdecke zusammen. Mit Hilfe von Spenden konnte man ihr dort eine hochmoderne Therapie vermitteln.

Susanne Boestfleisch bleibt der „Therapietourismus“ erspart, den Dr. Bernd Krahl, Geschäftsführer des AMBULANTICUM©, auf sich nahm. Nach zwei Schlaganfällen war der Zahnarzt selbst ein Schwerstpflegefall mit der Dauerperspektive „ Bett und Rollstuhl“. Seine Frau gab sich damit aber nicht zufrieden, sondern reiste mit ihm durch Europa auf der Suche nach den neuesten Therapien. Wenn Dr. Krahl heute durch sein 2011 eröffnetes AMBULANTICUM© geht und mit Mitarbeitern und Patienten spricht, ist er das beste Beispiel dafür, was durch moderne Rehabilitation möglich ist. „Mit unserem ambulanten Zentrum wollen wir zeitgemäße Therapien für jeden zugänglich machen“, betont seine Frau Marion Schrimpf, ebenfalls Geschäftsführerin des AMBULANTICUM©.

Von ihrer Initiative profitiert jetzt Susanne Boestfleisch. Heute hat sie Karsten Raue, Bereichskoordinator des Hauses Grünrockstraße, in das rund 15 Kilometer entfernte Therapiezentrum gebracht. Oft übernimmt auch ihre Freundin diese Aufgabe. Dafür wurde sie in die Handhabung des Betheler Dienstwagens eingewiesen. Zwei Mal in der Woche übt Susanne Boestfleisch im AMBULANTICUM© am „Lokomaten“, einem robotergestützten Gangtrainer.

Mit ihrem Rollstuhl wird Susanne Boestfleisch auf das Laufband des Gerätes gefahren. Sporttherapeut Fabian Wegehaupt legt ihr ein Gurtsystem um, das an einer Aufhängung befestigt ist. Mit dessen Hilfe kann die Patientin nicht nur aus ihrem Rollstuhl in den Stand gehoben werden, sondern es lässt sich auch bestimmen, wie viel von ihrem Körpergewicht sie belasten soll. „35 Kilo reichen, sonst wird es zu anstrengend“, erläutert der Diplom-Sportwissenschaftler und stellt die Gewichtsentlastung entsprechend ein. Danach wird Susanne Boestfleisch an Hüft- und Kniegelenken mit Orthesen verbunden, die einen Motor und Sensoren haben. Die Orthesen – medizinische Hilfsmittel, die eingeschränkt funktionstüchtige Körperteile unterstützen – werden per Computer gesteuert. Mit Hilfe der High-Tech-Orthesen können jetzt die Beine bewegt werden; Susanne Boestfleisch beginnt zu laufen. Die hochempfindlichen Sensoren erfassen ihre Eigenaktivität, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen wäre, und geben eine Rückmeldung (Biofeedback) an den Therapeuten. So kann dieser die Orthesen optimal steuern. Für jeden einzelnen Antrieb legt er die Anteile von Eigenaktivität und mechanischer Unterstützung fest, um den bestmöglichen Trainingseffekt zu erzielen. Für die Motivation der Patienten werden auch interaktive Computerprogramme eingesetzt – zum Beispiel mit einer Figur, die über eine Wiese geht und Tiere einsammelt. Die Figur kann Susanne Boestfleisch durch ihre Eigenaktivität selbst steuern.

„Frau Boestfleisch, noch fünf Minuten?“, ermuntert Fabian Wegehaupt seine
Patientin. Aber ein Blick in ihr Gesicht sagt ihm: Für heute reicht es. 33 Minuten
ist Susanne Boestfleisch gelaufen und gegangen, 721 Meter hat sie geschafft.
„In der Neurologie ist es wichtig, dass man etwas mit ganz vielen Wieder-
holungen beübt“, sagt der Sporttherapeut. „So besteht die Chance, dass
gesunde Gehirnareale lernen, die Funktionen geschädigter Bereiche zu
übernehmen.“ Susanne Boestfleisch hat schon Fortschritte gemacht:
Sie schafft es inzwischen, aufrecht zu stehen, die Computerfigur genauer
zu bewegen, und beim Aufstehen aus dem Rollstuhl kann sie bereits mithelfen.
„Ob es in kleinen oder großen Schritten vorangeht, das ist von Patient zu
Patient unterschiedlich“, hat Fabian Wegehaupt festgestellt. „Wir hatten
sogar schon einen Patienten, der nach zwei Intensivtherapien über je sechs
Wochen mit dem Rollator hier hinausgegangen ist. Vorher konnte er nicht
alleine sitzen!“

Dass Susanne Boestfleisch die Therapie machen kann, ist nicht selbstverständlich. Die Anwaltskanzlei hat dafür gespendet, ebenso ihre Freundin und deren Kollegen. Auch mit einem Spendenbetrag der Betheler Freunde und Förderer wurde die Maßnahme unterstützt. Jede „Partei“ brachte 2.000 Euro ein. Dr. Bernd Krahl und Marion Schrimpf kämpfen zurzeit bei den Kostenträgern darum, dass sie die Kosten robotikgestützter Therapien übernehmen. „Wenn diese in den Heilmittelkatalog aufgenommen würden, wäre das der Durchbruch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“, sind sie überzeugt. Innovative Therapieformen bedeuteten eine Umsetzung der Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft, aber durch den streng reglementierten Gesundheitsmarkt sei ihre Einführung nur schwer realisierbar. „Die neurologische Nachsorge in Deutschland könnte zeitgemäßer sein, wenn statt der Wirtschaftlichkeit der Patient in den Vordergrund gerückt würde. Und mittel- und langfristig können sogar Kosten gespart werden, wenn neurologische Patienten nicht auf Dauer Pflege benötigen.“ Erste Signale, die Kosten zu übernehmen, gibt es inzwischen von einer Krankenkasse.

Im Haus Grünrockstraße hofft man darauf, dass die speziellen Therapien bald für alle Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen zugänglich sind. In der Einrichtung leben 24 Menschen mit Behinderung; Susanne Boestfleisch ist die erste Bewohnerin mit einer erworbenen Hirnschädigung. Auch die nächsten fünf Plätze, die frei werden, sind für Menschen mit dieser Behinderung bestimmt. „Wir wollen mehr Betroffene aufnehmen, weil es in Hagen bisher kein Angebot für sie gibt und der Bedarf immens hoch ist“, informiert Bereichsleiterin Sabine Meyer. Oft werden Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen in Altenheimen betreut, weil Alternativen fehlen. Dort ist man aber nicht auf ihren speziellen Hilfebedarf eingerichtet. Auch Susanne Boestfleisch habe im Altenheim nur wenig Förderung erhalten, bedauert Sabine Meyer. Jetzt aber bemerke man bereits kleine Verbesserungen. Darum halten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Grünrockstraße auch Augen und Ohren auf, wenn sie Susanne Boestfleisch ins AMBULANTICUM© begleiten. Karsten Raue hat festgestellt: „Dort bekommt man gute Tipps für den Alltag in unserer Einrichtung.“ Und die setzen die Mitarbeitenden gerne um, denn sie wissen, dass Susanne Boestfleisch möglichst alles wieder können will, was sie verloren hat.

– Petra Wilkening –

Quelle: DER RING
Fotos: Elbracht

Bericht der Westfalenpost vom 19. Februar 2013

Bericht der Westfalenpost vom 19. Februar 2013

WP 19 02 2013Wo Unfallopfer auf die Beine kommen

Das Ambulanticum in Herdecke bietet eine robotikgestützte ganzheitliche Therapie für neurologische Patienten. Ihnen wird zum Beispiel bei Gangunsicherheiten und Sturzangst geholfen. Durch moderne Robotik, wie dem Lokomaten wird gemessen, wieviel Eigenarbeit der Patient gerade leisten kann und passt sich diesem an. Der vollständige Artikel steht Ihnen hier als PDF-Download zur Verfügung.

Medizintechnische Innovationen mit smarter IKT

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zur clusterübergreifenden Kooperation zwischen MedizinTechnik.NRW und IKT.NRW

Spannende Innovationen in der Medizintechnik entstehen immer häufiger an der Schnittstelle zur Informations- und Kommunikationstechnologie. Wie durch den Einsatz intelligenter Technologien Prozesse und Anwendung der medizinischen Versorgung verbessert werden können, wurde auf der Veranstaltung  „Medizintechnische Innovationen mit smarter IKT“ der am 29. November im AMBULANTICUM Herdecke deutlich. Das von den beiden Clustern MedizinTechnik.NRW und IKT.NRW durchgeführte Event stellte den ersten Meilenstein einer gemeinsamen Kooperation dar, die seit Frühjahr dieses Jahres besteht. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen  Marktpotenziale smarter IKT-Anwendungen in der Medizintechnik, das Krankenhaus der Zukunft und intelligente Systeme in der Therapie. Dabei wurden auch kritische Aspekte der Nutzung von IKT in der Medizintechnik diskutiert.  Dabei wurde deutlich, dass bei aller Liebe zur Technik der Patient immer im Mittelpunkt stehen muss und der Einsatz von Technik auf Mehrwert stiftende Bereiche beschränkt sein muss.

Insgesamt bot die Veranstaltung einen aufschlussreichen Einblick in das breite Spektrum smarter medizintechnischer Anwendungen. Zu den etwa 60 Gästen zählten Vertreter aus den Bereichen IKT und Medizintechnik sowie Anwender im Gesundheitswesen.

Mit der gemeinsamen Veranstaltung  haben die Cluster MedizinTechnik.NRW  und IKT.NRW ein spannendes Innovationsfeld an der Schnittstelle zwischen beiden Branchen präsentiert, das treffend mit dem Begriff „MedTech meets ICT“ erfasst wird. Ziel der langfristig orientierten Kooperation ist es u. a., die Integration von Medizintechnik und IKT voranzubringen und innovative Projekte in Nordrhein-Westfalen vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zu fördern. Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung sollen zukünftig ausgewählte Anwendungsszenarien mit besonders großem Potenzial für NRW stärker in den Fokus rücken.

Hier können Sie das stattgefundene Programm der Veranstaltung einsehen.

Über den nachfolgenden Link finden Sie unten auf der Webseite die einzelnen Vorträge der Veranstaltung: http://www.mt-nrw.de/?id=219

Quelle: http://www.mt-nrw.de, MedizinTechnik.NRW GbR

MedizinTechnik meets IKT am 29.11.2012

MedizinTechnik meets IKT: Medizintechnische Innovationen mit smarter IKT

Am 29. November 2012 ab 14:00 Uhr
im AMBULANTICUM® Herdecke
Leharweg 2, 58313 Herdecke.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Intermediäre aus den Branchen Medizintechnik und IKT. Im Rahmen des Programms werden intelligente Anwendungen an der Schnittstelle zwischen beiden Bereichen vorgestellt. Experten, Entwickler und Anwender geben außerdem am Beispiel von Themen wie dem Krankenhaus der Zukunft, IT in der Therapie und smarter medizinischer Software einen Überblick über richtungweisende Trends im Kontext der innovativen, IKT-getriebenen Medizinprodukte-Entwicklung. In einer abschließenden Diskussion werden Innovationspotenziale und -hemmnisse gemeinsam mit den Teilnehmern der Veranstaltung diskutiert und mögliche Perspektiven für den MedTech- und IKT-Standort NRW beleuchtet.

Eine vorläufige Agenda mit detaillierten Informationen zur Veranstaltung finden Sie unten als PDF zum Download.
Eine Anmeldung ist via E-Mail an a.stelzer@mt-nrw.de möglich.

Die Veranstaltung ist Teil der Cross-Innovation-Aktivitäten von MedizinTechnik.NRW und relevanten Querschnittstechnologien in Nordrhein-Westfalen. Sie wird vom Clustermanagement MedizinTechnik.NRW und dem Cluster IKT.NRW in Kooperation mit MedEcon Ruhr durchgeführt. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung strategisch voranzutreiben, Innovationspartnerschaften zu fördern und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Vor und nach dem Vortragsprogramm besteht die Möglichkeit, sich am „InnovationsCounter“ der ZENIT GmbH über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Nutzen Sie außerdem bei einem kleinen Imbiss im Anschluss an das Vortragsprogramm die Gelegenheit zur Vernetzung und Kooperationsanbahnung!

Das Programm der Veranstaltung finden Sie im Anhang.
Wir freuen uns darauf, Sie am 29. November in Herdecke begrüßen zu dürfen!

Vorläufige Agenda mit detaillierten Informationen herunterladen.

Anhänge herunterladen

Business-Breakfast im AMBULANTICUM® Herdecke

Am 27.09.2012 fand im AMBULANTICUM® Herdecke das 3. Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Ennepe- Ruhr statt.

Über 80 interessierte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung kamen in das erste ambulante interdisziplinäre neurologisch ausgerichtete Therapiezentrum seiner Art und diskutierten über eine verbesserte Vernetzung zwischen Ärzten, Therapeuten und Betroffenen, sowie über eine mögliche Einbindung modernster evidenzbasierter Therapieverfahren in das bestehende Gesundheitssystem.

Dazu stellten die geschäftsführenden Gesellschafter Marion Schrimpf und Dr. Bernd Krahl die Unternehmensgeschichte des AMBULANTICUM®s vor und reflektierten ihre Position in dem bestehenden streng reglementierten Gesundheitssystem.

Im Anschluss an den fachlichen Austausch hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Therapiezentrum mit all seinen therapeutischen Facetten kennenzulernen und auch selbst verschiedenste Therapieformen auszuprobieren. Besonders groß war das Interesse an dem robotikgestützten Gangtrainer Lokomat® Pro und dessen Integration in ein mögliches Behandlungs- und Therapiekonzepts, sowie dem Training im modernen Koordination- und Gleichgewichtstraining im 3D Spacecurl.

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Freie Musikimprovisation als Projekt der Schlaganfallgruppe

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schlaganfall bietet ein Projekt zum gemeinsamen Musik erleben an.
Die Treffen sollen jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat stattfinden.

Ziel dieses Projektes ist es, neue musikalische Erfahrungen zu sammeln und aus dem Stand heraus eine
Musik zu spielen die absolut neu, authentisch und durchaus gleichberechtigt der komponierten Musik ist.
Dabei wird keine komponierte Musik interpretieren sondern über freie Musikimprovisation Musik kreiert.
Es geht in diesem Projekt nicht um den Resozialisierungsgedanken sondern um das Sich einlassen auf
einen Bereich, den man unabhängig der Behinderungen neu entdeckt.

Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich auf diese neue Art den gemeinsamen Musikmachens einzulassen.
Instrumente sind notwendig, wobei hier die Stimme natürlich auch als Instrument zählt. Musikalische
Vorerfahrungen und musikalisches Können sind hilfreich, allerdings nicht notwendig.

Ein starker Rücken für Ihren Golfschwung

Mit funktionellem 3D Training gezielt Rückenproblemen vorbeugen!

  • Golfspezifische Koordinations- und Kräftigungsübungen
  • Neuromuskuläres Funktionstraining
  • Modernste Therapiegeräte
  • Therapeutisches Fachpersonal

Weitere Informationen erhalten Sie in diesem PDF.

Business Breakfast am 26.09.12

Am Mittwoch, den 26. September 2012, findet im AMBULANTICUM® das „Business Breakfast – Für Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung“ statt. Ab 07.45 Uhr steht das Frühstücksbuffet bereit. Um 08.15 Uhr wird das Thema präsentiert, gefolgt von einer Diskussion bis etwa 9 Uhr.

Wir würden uns freuen, Sie oder einen leitenden Mitarbeiter Ihres Hauses bei diesem Business Breakfast im AMBULANTICUM® begrüßen zu können.

Das PDF zur Anmeldung können Sie hier herunterladen.

Artikel in Fachzeitschrift „not“

Die Fachzeitschrift „not“ hat einen umfangreichen Artikel über die Lokomat-Therapie im AMBULANTICUM® veröffentlicht.

Ein Auszug aus dem Artikel:

Lokomat auch ambulant einsatzbereit
Mit dem AMBULANTICUM® in Herdecke entstand im letzten Herbst ein Zentrum für ambulante Spätrehabilitation. Der Schwerpunkt liegt in der interdisziplinären Behandlung von neurologischen Schädigungen bei Kindern und Erwachsenen vor allem durch robotik- und computergestützter Therapie mit Biofeedback.

Den kompletten Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

Aktionstag am 23. Juni 2012: Aktiv trotz Handicap

Am 23. Juni 2012 findet von 11.00 bis 16.00 Uhr am AMBULANTICUM® der Aktionstag
„Aktiv trotz Handicap“ statt.

Den Informationsflyer für die Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Es erwarten Sie:
Alten- und behindertengerechte Fahrräder und Elektrobikes zum Probe fahren.
Individueller Gesundheitscheck / Hippotherapie / Fahrerlaubnis nutzen, so geht‘ s!
Behindertengerechte Umbauten am Auto / Rolli- und Rollator Fahrschule.
Reisen mit Handicap / Bratwurst, Crepes, Kaffee und Kuchen.

Das Programm:

11:00 BEGINN
Den ganzen Tag Aktionen und Stände im und um das AMBULANTICUM®
11:30
u. 13:30
AKTIONEN UND VORFÜHRUNGEN IM AMBULANTICUM®
Vorführung des robotikassistierten Gangtrainers LOKOMAT®
Vorführung des ARMEQ® Power und Spring Armtrainer
Vorführung Kognitionsprogramm COGPACK®
Aktives Weltraumtraining mit dem 3D Spacecurl
12:30 KLETTERN ZUM SCHNUPPERN FÜR ALT UND JUNG
AN DER GROSSEN KLETTERWAND
14:30 SCHNUPPERKURS PILATES (30 MIN)
15:30 SCHNUPPERKURS NEUROTRAINING (30 MIN)
ca. 16:00 ENDE DERVERANSTALTUNG

Gemeinsam Singen und Bewegung – Motivation und Ressourcen aktivieren

Menschen mit neurologischen Störungen haben die unterschiedlichsten Störungsbilder sowohl körperlicher als auch seelischer Art. Viele Patienten, als auch deren Partner und Angehörige müssen sich mit Themen wie „Sprachverlust, Bewegungsverlust, Hörverlust oder Wahrnehmungsverlust“ auseinandersetzen. Meist kommt eine ausgeprägte Antriebsschwäche dazu. Es wird deutlich, dass die Probleme für betroffene Menschen nie nur ein rein körperliches oder rein seelisches Problem darstellen. Die Betroffenen sind in jeder Hinsicht „aus dem Takt“ geraten. Das gemeinsame Musizieren soll Räume zur Teilhabe am soziokulturellen Leben schaffen.

Getreu diesem Motto arrangierte das Team des AMBULANTICUMs am 21.05. ein Treffen mit Betroffenen und den Singmäusen des Kindergartens am Nacken. Gemeinsam wurde gesungen, musiziert und getanzt. Dabei hatten nicht nur die Kinder Spaß, auch die Erwachsenen waren mit Eifer dabei.

Gemeinsam-Singen-und-Bewegung

Treffen mit der NRW Gesundheitsministerin

Am Freitag, den 11.05.2012 traf sich unser Chef Dr. Krahl mit der NRW Gesundheitsministerin
Barbara Steffens, sowie Vertretern der Stadt Herdecke um über gesundheitspolitische Fragen rund
um ein zeitgemäßes und attraktives Angebot des Gesundheitsstandortes Herdecke zu sprechen.

Grillfest von und für Menschen mit Schlaganfall

Die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Herdecke und der Schlaganfall Landesverband NRW laden
am  kommenden Donnerstag, dem 10.05.2012, zu einem Grillfest ein. In geselliger Atmosphäre
können sich Betroffene, Angehörige und Freunde  austauschen, neue Kontakte knüpfen und ggf.
gemeinsame zukünftige Aktivitäten und Veranstaltungen planen. Langfristig soll ein Netzwerk
geschaffen werden um Erfahrungen, Informationen und Neuerungen in der Therapie möglichst
vielen Betroffenen zugänglich zu machen.

Beginn: 10.05.2012, 15.00 Uhr
Treffpunkt: AMBULANTICUM® Herdecke,
Leharweg 2, 58313 Herdecke

Regelmäßige Treffen der Selbsthilfegruppe

Schlaganfallbetroffene und Angehörige sind herzlich dazu eingeladen, am Treffen der Selbsthilfegruppe
„Schlaganfall teilzunehmen. Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat treffen sich die Teilnehmer
von 18:00 bis 19:00 Uhr in den Räumlichkeiten des AMBULANTICUM® Leharweg 2. Die Räume sind für
Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehbehinderung barrierefrei erreichbar.

Die Gruppe bietet Austausch und Kontakt mit Gleichbetroffenen, um z.B. Verständnis für die neue
Lebenssituation zu entwickeln, sowie gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen zu interessanten
Themen zu organisieren. Initiator der Gruppengründung ist der Schlaganfall Landesverband NRW.

Für eine Teilnahme am Treffen bitten wir aus organisatorischen Gründen um eine telefonische
Rückmeldung unter 02330 80 69 5-0.
Bei weiteren Fragen und Anregungen rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Neue Selbsthilfegruppe „Schlaganfall“

Für Schlaganfall-Betroffene und ihre Angehörigen hat sich eine neue Selbsthilfegruppe gegründet.

Für das zweite Treffen am Donnerstag den 29.03. von 18.00-20.00 Uhr sind Betroffene und
Angehörige aus Witten, Wetter oder Herdecke herzlich eingeladen, dazuzukommen.

Das Treffen findet statt in den Räumen des „Ambulanticums“ Herdecke, Leharweg 2, 58313 Herdecke.
Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich / Selbsthilfegruppenraum und für Rollstuhlfahrer und Menschen
mit Gehbehinderung barrierefrei erreichbar. Initiator der Gruppengründung ist der Schlaganfall
Landesverband NRW.

Die Gruppe bietet Austausch und Kontakt mit Gleichbetroffenen um z.B. Verständnis für die neue
Lebenssituation zu entwickeln. Viele Schlaganfall-Betroffene haben mit Depressionen zu kämpfen.
Hier kann der soziale Kontakt in der Gruppe helfen und stabilisieren. Auch Partner und Angehörige
sind mitbetroffen. Ihr Leben ändert sich ebenfalls auf „einen Schlag“ – mit Folgen für die Beziehung
und Partnerschaft. Zu sehen: „Anderen geht es genauso, ich bin nicht allein damit“ wird von vielen
Angehörigen als entlastend erlebt.

Sprüh-Kunst hilft Kranken

Es sind nicht länger nur die innovativen Behandlungsmethoden, mit denen das Herdecker Ambulanticum seine Besucher nach neurologischen Schäden ins Haus lockt. In Zukunft lassen sich dort auch die Werke zahlreicher junger Künstler an den Wänden bestaunen.

In einem gemeinsamen Engagement haben der Gesamtstädtische Jugendrat Hagen, das Kinder- und Jugendbüro und die Stadt Hagen selbst, im Zuge des Projekts „Legale Graffiti-Flächen“ entschieden, der Anfrage des AMBULANTICUM® nach themenbezogener Graffitigestaltung stattzugeben.

Die Jugendlichen zeigen eigene Entwürfe herum

Auf diese Weise erhalten nun eine ganze Reihe junger Graffiti-Sprayer aus dem Umkreis die Gelegenheit, ihre eigenen Ideen und Entwürfe auf legalem Wege umzusetzen. „Es ging auch darum, die Graffiti-Sprayer aus der Illegalität herauszuführen“, erklärt Gabriele Schwanke, Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Hagen, „schließlich wird für jedes andere Jugend-Hobby auch etwas getan. Nur die Graffiti-Künstler werden immer schnell vergessen und rutschen so zwangsläufig in die Kriminalität ab“.

Deshalb stellt das AMBULANTICUM® nun rund 25 bis 30 legale Flächen in- und außerhalb des Gebäudes jenen zur Verfügung, die lieber mit der Dose als mit dem Pinsel malen. „Es ist genauso eine Kunstform wie jede andere, sie bedeutet Jugendkultur, und wir wollen versuchen, Graffiti bekannter zu machen“, so Schwanke. „Zudem verbindet es gesunde und kranke Menschen miteinander“, weiß auch Marion Schrimpf vom AMBULANTICUM®, deren Lebensgefährte Dr. Bernd Krahl selbst mehrere Schlaganfälle erlitt, „es ist ein generationenübergreifendes Projekt, das sehr wichtig ist. Schließlich kann das Schicksal jeden von uns treffen“.

„Das ist bildgewordene Empathie“, zeigt sich Bernd Krahl offenkundig beeindruckt, als die Jugendlichen ihre Entwürfe herumreichen. Eine helfende Hand, Unterstützung, Beistand, Fortschritt und Entwicklung sind die vorherrschenden Themen der Zeichnungen, die schon bald an den Wänden ihren Platz finden sollen. Besonders die Skizzen der 21-jährigen Katja Mudray kommen gut an. „Das ist eine schöne Idee und für mich eine Ehre, mitmachen zu dürfen“.

Text: Hanna Voß, www.derwesten.de
Gemäälde/Fotos: Martin Bender

Pressemitteilung der Stadt Herdecke zur Gesundheitskonferenz

Internationales Publikum zu Gast im AMBULANTICUM® – Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten gegründet

Hohe Fachkompetenz, modernste Technik und vor allem die Nähe zum Patienten – so sieht eine zeitgemäße Therapie aus, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dass solch ein „Dienst am Menschen“ auch in Herdecke vielfach geboten wird, hat jetzt die Herdecker Gesundheitskonferenz 2012 aufgezeigt. Am vergangenen Samstag fand unter großem Interesse bereits die 2. Konferenz dieser Art im neurologischen Rehabilitationszentrum AMBULANTICUM® statt. Die Tagung stand ganz im Zeichen der ambulanten neurologischen Spätrehabilitation und deren neuesten technologischen Entwicklungen. Weit über 200 Besucher aus Herdecke und dem gesamten Bundesgebiet sowie dem benachbarten Ausland informierten sich am Leharweg unter anderem über zukunftsweisende Wege der Spätrehabilitation bei Schlaganfallpatienten.

Zu diesem Themenkreis waren hochkarätige internationale Gastredner wie Dr. Gery Colombo aus der Schweiz (CEO der Firma Hocoma) und Prof. Dr. med. Diethard Steube (ZAR Berlin) in die Ruhrstadt gekommen. In ihren Vorträgen richteten sie den Focus besonders auf die robotikgestützte Therapie in der ambulanten Neurorehabilitation. Die Referenten machten insbesondere deutlich, dass die ambulante Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen unabdingbar ist.

Hochmodernste Technologien eröffnen dabei völlig neue Wege und ermöglichen intensivere und effektivere therapeutische Maßnahmen. Diese konnten im Anschluss an die Vorträge beim „offenen Haus“ im AMBULANTICUM® bestaunt und getestet werden. Besonders der Lokomat, in dem sogar querschnittsgelähmte Personen aufrechtes Gangtraining durchführen können, weckte selbst bei fachkundigen Besuchern großes Interesse.

Für Fragen rund um die vielfältigen Therapien stand das interdisziplinäre Therapeuten-Team des AMBULANTICUM® den Besuchern zur Verfügung. Für und mit Betroffenen wurde in Kooperation mit dem Schlaganfall-Landesverband NRW im Rahmen der Veranstaltung eine Selbsthilfegruppe in Herdecke gegründet. Das Treffen wird am Donnerstag, den 29.03 um 18:00 Uhr im AMBULANTICUM® stattfinden.

Darüber hinaus wird derzeit im AMBULANTICUM® ein Rehabilitationssport-Verein ins Leben gerufen. Betroffene und Angehörige sollen in die Gestaltung mit einbezogen werden und sind herzlich eingeladen sich vor Ort ein Bild vom AMBULANTICUM® und seinen außergewöhnlichen Möglichkeiten zur Gesundung und Wiedereingliederung von neurologisch erkrankten Personen wie Schlaganfallpatienten, zu machen.

Wissenschaftliche Begleitung durch Universität

Auch die Universität Wiiten/Herdecke unterstützt das AMBULANTICUM® Herdecke und bietet eine partnerschaftliche Zusammenarbeit für wissenschaftliche Forschungsprojekte an.

Prof. Dr. Neugebauer über die Gründung des AMBULANTICUM®:
„Mit der Gründung des Therapiezentrums AMBULANTICUM® gehen Sie neue Wege in der poststationären ambulanten Versorgung von neurologischen und Schmerzpatienten. Sie setzten auf die Verknüpfung traditioneller und neuartiger Therapiemaßnahmen […]. Die Universität Witten/Herdecke, vertreten durch mich als Lehrstuhlinhaber für Chirurgische Forschung, kann Ihnen anbieten, Partner für wissenschaftliche Forschungsprojekte im Rahmen der Versorgungsforschung zu werden.“

Das AMBULANTICUM® freut sich über einen weiteren Partner.

http://www.uni-wh.de/

2. Herdecker Gesundheitskonferenz im AMBULANTICUM®

Die 2. Herdecker Gesundheitskonferenz findet am 10. März 2012 im AMBULANTICUM®Herdecke statt.

Die Veranstaltung ist Bestandteil des Herdecker Gesundheitswochenendes und soll die neue Gesundheitseinrichtung AMBULANTICUM® Herdecke und ihre Therapien in Herdecke bekanntmachen und einen regen Austausch mit bestehenden Einrichtungen und Personen des Gesundheitswesens anstoßen.

Themen der Konferenz sind u.a.:

  • Warum ist die ambulante Rehabilitation im neurologischen Bereich unabdingbar?
  • Welche neuen technologischen Entwicklungen gibt es im Bereich der Rehabilitation?
  • Warum müssen und wie können Angehörige in den Rehabilitationsprozess eingebunden werden und wo liegen die Grenzen?

Alle weiteren Informationen und ein Anmeldeformular erhalten sie mit dem
Flyer der 2. Herdecker Gesundheitskonferenz.

Das AMBULANTICUM® freut sich über Ihren Besuch.

Mitglied im MedEcon Ruhr e.V.

MedEconClaimDas AMBULANTICUM® Herdecke ist nun Mitglied im MedEcon Ruhr.

Der MedEcon Ruhr e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einrichtungen aus der Gesundheitswirtschaft in der Metropole Ruhr. Er agiert über die Grenzen von Gemeinden, Städten und Kreisen hinweg und verbindet verschiedenste Sektoren in der Gesundheitswirtschaft.

http://www.medeconruhr.de/

Stadt Herdecke begrüßt die Initiative

Auch die Stadt Herdecke gebrüßt die Initaitve, das AMBULANTICUM® in Herdecke zu etablieren.

„Wir sind überzeugt, dass die Idee des AMBULANTICUM® hervorragend in die medizinische Landschaft unserer Stadt passt. Synergieeffekte mit dem Gemeinschaftskrankenhaus und dem „Modell Herdecke Plus“, der ortsansässigen Ärzteschaft und den medizinischen Versorgsungsunternehmen können ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer umfassenden und nachhaltigen medizinischen Versorgung der Menschen in unserer Region sein.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Herdecke wird die Etablierung des Zentrums und die Umsetzung des Konzeptes AMBULANTICUM® Herdecke im Sinne eines qualitätsorientierten, nachhaltigen  Ausbaus der heimischen Gesundheitswirtschaft unterstützen und fördern.“

http://www.herdecke.de

EN-Agentur begrüßt Gründung und Vorhaben

Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr begrüßt die Gründung und das Vorhaben des AMBULANTICUM® Herdecke.

„Unter dem Gesichtspunkt der Stärkung der Gesundheitswirtschaft im Ennepe-Ruhr-Kreis, welche eine unserer Aufgaben darstellt, ist die Gründung eines Neurologie- und Schmerztherapiezentrums eine interessante und zu unterstützende Idee. Der Kreis weist eine hohe Verdichtung in der klinischen Versorgung auf und hat insbesondere in der Rehabilitation und integrativen Medizin seine Schwerpunkte.

Die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr GmbH begrüßt dieses Vorhaben und wird die Initiatoren im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.“

http://www.en-agentur.de/

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